Newsticker Mai: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Gefahrstoffaustritt im Chemischen Institut Marburg

< zurück

Seite: 2/18

Anbieter zum Thema

27.05.2025

Wien (dpa) *17:31 Uhr – Ölförderverbund Opec+ bespricht Produktionsstrategie

Die 22 Staaten der Ölfördergruppe Opec+ besprechen am Mittwoch ihre Produktionsstrategie. Die Gruppierung ist für etwa 40 Prozent der globalen Ölförderung verantwortlich. Aus Sicht von Analysten könnten mehrere geopolitische Entwicklungen die Ölmärkte beeinflussen - darunter die Atomverhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem ölreichen Iran sowie mögliche neue US-Sanktionen gegen Russland. Anleger blicken auch auf den Handelsstreit zwischen den USA und der EU.

Eine Entscheidung über eine mögliche weitere Ausweitung der Fördermenge fällt möglicherweise erst am Samstag, wenn eine Kerngruppe aus 8 Mitgliedern der Opec+ eine virtuelle Sitzung abhält. Diese acht Staaten, die von Saudi-Arabien und Russland angeführt werden, haben seit April ihre Ölhähne schrittweise aufgedreht. Dies ist Teil einer Strategie, frühere Produktionskürzungen nach und nach rückgängig zu machen.

Vor den Gesprächen der Opec+ sind die Ölpreise am Dienstag gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete 64,20 US-Dollar und damit 54 Cent weniger als am Vortag. Der Barrel-Preis für die US-Sorte WTI fiel um 55 Cent auf 60,98 Dollar.

Gaomi (dpa) *16:29 Uhr – Tödliche Explosion in Chemiefabrik in China

Bei einer schweren Explosion in einer ostchinesischen Chemieanlage sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Sechs weitere wurden noch vermisst, wie chinesische Staatsmedien unter Berufung auf die Behörden berichteten. 19 Menschen erlitten demnach Verletzungen. Mehr als 230 Feuerwehrleute waren nach offiziellen Angaben zwischenzeitlich vor Ort im Einsatz.

Der Unglücksort lag in Gaomi, einer Stadt mit knapp 900.000 Einwohnern nordwestlich der für ihr Bier bekannten Küstenstadt Qingdao. In chinesischen sozialen Medien kursierten Videos einer dichten weit in den Himmel aufsteigenden Rauchsäule. Laut Medienberichten sagten Anwohner, die Explosion habe ihr Haus zum Beben gebracht. Fenster gingen demnach zu Bruch und Gegenstände fielen herunter.

In der 2019 errichteten Fabrik waren nach Unternehmensangaben mehr als 300 Menschen beschäftigt. Die Firma stellt unter anderem Pestizide und Pharmazeutika her. Der Katastrophenschutz schickte nach eigenen Angaben medizinische Fachleute und Spezialisten für Arbeitssicherheit an den Unglücksort.

Chinas Staatsmedien und offizielle Stellen berichteten über Stunden nach der Explosion nicht über mögliche Verletzte oder Todesopfer. Auch zur Ursache der Explosion lagen zunächst keine Angaben vor.

In Chinas Industrie kommt es immer wieder zu Explosionen. Im August vergangenen Jahres detonierte im Hafen der südostchinesischen Stadt Ningbo ein Container auf einem Frachter und richtete einen Schaden in Höhe von 90 Millionen Yuan (derzeit etwa 11 Millionen Euro) an. Eine Untersuchung kam im April zu dem Schluss, dass in dem nicht ausreichend gekühlten Container eine Chemikalie ausgetreten war und in der folgenden Reaktion zu der Detonation führte. 2015 starben mehr als 170 Menschen in der Hafenstadt Tianjin bei mehrerer Explosionen in einem Lagerhaus. Dort waren entzündliche Chemikalien gelagert.

(ID:50406694)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung