Potsdam (dpa/bb) *18:03 – Sorge um Raffinerie PCK - Kundgebung der Beschäftigten
Angesichts der Unsicherheiten zur Zukunft der Ölraffinerie PCK in Schwedt wollen Beschäftigte an diesem Mittwoch auf die Straße gehen. Am späten Nachmittag (17.00 Uhr) ist in der Stadt eine Kundgebung geplant. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wirtschaftsminister Daniel Keller (beide SPD) sowie weitere Politiker werden erwartet. Die Beschäftigten sind laut Betriebsrat verunsichert und in Sorge um Arbeitsplätze. «Es herrscht Stillstand. Wir wissen alle nicht, wie es weitergeht», hatte Betriebsratschef Danny Ruthenburg im April gesagt.
Unklar ist seit längerem, wie es mit der Eigentümerstruktur der PCK mit rund 1.200 Mitarbeitern weitergeht. Ziel der bisherigen Bundesregierung war es, dass Mehrheitseigner Rosneft sich von den Mehrheitsanteilen von 54 Prozent an der PCK trennt. Der geplante Ausbau der Rostock-Pipeline liegt seit längerem auf Eis. Als Folge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hatte die Bundesregierung entschieden, ab 2023 auf russisches Pipeline-Öl zu verzichten. PCK musste sich andere Bezugsquellen suchen. Der Bund hat seitdem die Kontrolle über die deutschen Tochtergesellschaften des russischen Staatskonzerns Rosneft und ihre Anteile an PCK übernommen.
Berlin (ots) *16:25 – Mit Pharma geht mehr! Pharma Deutschland begrüßt neue Bundesregierung
Der Bundestag hat in seiner heutigen Plenarsitzung Friedrich Merz (CDU) im zweiten Wahlgang zum zehnten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Pharma Deutschland begrüßt, dass die neue Regierung nun offiziell ihren Dienst aufnimmt. «Seit dem Bruch der Ampelkoalition vor heute genau sechs Monaten, am 6. November 2024, gab es Stillstand in der Bundespolitik», so Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland. «Wir freuen uns, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz nun mit ihrer Arbeit beginnen kann und so auch die Gesundheitspolitik wieder Fahrt aufnimmt.»
«Die Pharmabranche ist als Schlüsselindustrie zugleich Innovationstreiber und Jobmotor. Damit steht Pharma nicht nur für den medizinischen Fortschritt, sondern ist auch ein wichtiger Faktor für Wirtschaftswachstum», so Brakmann weiter.
München (ots) *13:50 – Rohstoffe werden im ersten Quartal 2025 erneut teurer
Der Rohstoffpreisindex der VBW – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist imersten Quartal 2025um0,5 Prozentgegenüber dem vierten Quartal 2024gestiegen. «Wir beobachten den weiteren Anstieg der Rohstoffkosten mit Sorge. Diese stiegen bereits im Vorquartal um 3,4 Prozent. Mehr noch: ImVergleich zum Vorjahresquartalliegen die Rohstoffpreise aktuell um11,4 Prozent höher. Die hohen Kosten für Rohstoffe werden zurBelastungsprobefür unsereBetriebe», macht vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt deutlich.
Bei den verschiedenen Rohstoffgruppen setzt sich der negative Kostentrend ebenfalls fort. «Die Preise fürIndustriemetallesind im ersten Quartal 2025 um durchschnittlich0,4 Prozentgegenüber dem Vorquartalgestiegen. Vor allem Wismut (+27,5 Prozent), Rhodium (+6,6 Prozent), Kobalt und Zinn (jeweils +5,2 Prozent) wurden deutlich teurer. Aber auch die Preise für die bayerische Wirtschaft so wichtigen Metalle Aluminium (+2,1 Prozent) und Kupfer (+ 1,8 Prozent) stiegen erneut an. Germanium, Selen und Gallium verzeichneten hingegen merkliche Preisrückgänge», so Brossardt weiter.
Auffällig ist außerdem derVergleich zum Vorjahresquartal. «Die Preise fürIndustriemetallestiegen durchschnittlich um ganzeneun Prozent. Dies lag vor allem an hohen Preissteigerungen bei Aluminium (+19,3 Prozent), Kupfer (+10,6 Prozent), Wismut (+84,9 Prozent) und Germanium (+63,3 Prozent). Die Preise für Seltene Erden, Edelmetalle und Rohöl gingen ebenfalls in die Höhe», ergänzt Brossardt.
Stand: 08.12.2025
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