Newsticker September: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Regierung erleichtert Brennstoffwechsel für Industriebetriebe

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22.09.2022

Moskau (dpa) *19:08 Uhr – Gazprom meldet Umsatzplus trotz Exportrückgang

Der russische Energiekonzern Gazprom hat den Etat für das kommende Jahr wegen der Zusatzeinnahmen durch die hohen Energiepreise angehoben. «Im neuen Etatplan spiegelt sich der Anstieg der Einnahmen durch den Gasverkauf um 34 Prozent im Vergleich zum ursprünglich erstellten Etat wider», sagte der Vizechef von Gazprom, Famil Sadygow, am Donnerstag dem Telegram-Kanal des Konzerns zufolge. Die geringeren physischen Umsätze beim Gasexport seien völlig durch den steigenden Exportpreis für Gas aufgefangen worden.

Der Einnahmenanstieg im ersten Halbjahr erlaube es unter anderem, die Steuererhöhung und wichtige Investitionsprojekte wie die Pipeline «Kraft Sibiriens» und Lagerstätten auf der nordsibirischen Halbinsel Jamal zu verwirklichen, sagte Sadygow. Seinen Angaben nach werden zudem 1,2 Billionen Rubel (umgerechnet etwa 20 Milliarden Euro) für Dividendenzahlungen ausgegeben.

Gazprom hat in diesem Jahr die Gaslieferungen nach Europa deutlich gesenkt. Unter anderem wurde Anfang September die schon voher gedrosselte Pipeline Nord Stream 1 vollständig stillgelegt - angeblich wegen technischer Probleme. Im Westen gilt diese Begründung als vorgeschoben. Politiker in Berlin erklärten, Russland wolle mit dem Lieferstopp den Druck auf Europa im Ukraine-Krieg erhöhen und eine Lockerung der Sanktionen erzwingen.

Plaza Huincul (dpa) *18:21 Uhr – Mindestens drei Tote bei Explosion in Raffinerie in Argentinien

Bei einer Explosion in einer Öl-Raffinerie in Argentinien sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Das sagte der Bürgermeister der Stadt Plaza Huincul in der Provinz Neuquén am Donnerstag im Radiosender LU5. In den Morgenstunden war ein Öltank in der Raffinerie des Unternehmens New American Oil aus zunächst ungeklärter Ursache explodiert. Die Feuerwehr brachte das Feuer nach mehreren Stunden unter Kontrolle.

Die Gewerkschaft der Ölarbeiter in den Provinzen Río Negro, Neuquén und La Pampa trat nach dem Unglück in einen Streik. «Wir sind es leid, diese Situationen immer wieder anzuprangern. Wie viele Männer und Frauen müssen noch ihr Leben lassen, damit die Unternehmen begreifen, dass es nicht möglich ist, auf diese Weise weiterzuarbeiten?», schrieb die Gewerkschaft auf Twitter. «Es ist an der Zeit, der Gier ein Ende zu setzen, die den Profit über das Leben der Arbeitnehmer stellt.»

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