Newsticker Juli: Aktuelles aus der Prozessindustrie

500 Millionen Euro: Biontech schließt Übernahme von KI-Unternehmen ab

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09.07.2023

Moskau (dpa) *11:57 Uhr – Sechs Tote bei Explosion in Chemie-Fabrik bei Samara

Bei einer Explosion in einer Chemie-Fabrik in der Stadt Tschapajewsk im russischen Wolgagebiet in der Nähe von Samara sind sechs Menschen getötet worden. Zwei weitere seien verletzt worden, teilten Rettungsdienste nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tass am Freitag mit. Die Explosion habe sich in der Fabrik des Unternehmens Promsintez ereignet. Dort werden nach Unternehmensangaben unter anderem industrielle Sprengstoffe hergestellt. Zu dem Unfall sei es bei der Demontage einer Rohrleitung gekommen. Ein Feuer sei nach der Explosion nicht ausgebrochen, hieß es. Tschapajewsk liegt südwestlich der Wolga-Stadt Samara.

Berlin (dpa) *12:44 Uhr – Energieverband fordert mehr Tempo bei Wasserstoff

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat davor gewarnt, dass Deutschland bei der Zukunftstechnologie Wasserstoff im internationalen Vergleich zurückfällt.

BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae sagte am Dienstag in

Berlin: «Der Wasserstoffhochlauf in Deutschland ist zuletzt ins Stocken geraten.» Es seien in den vergangenen Jahren keine nennenswerten Kapazitäten für die Wasserstofferzeugung aufgebaut worden. Grund seien viele regulatorische Unsicherheiten.

Es fehlten konkrete Aussichten auf Geschäftsmodelle und entsprechende Investitionsanreize. Andreae forderte die Bundesregierung auf, die nationale Wasserstoffstrategie bald fortzuschreiben. Wasserstoff werde aus Sicht des Verbands eine neue und eigenständige Säule des Energiesystems. Wasserstoff sei gut speicherbar, jederzeit abrufbar und vielseitig einsetzbar. Der schnelle Hochlauf sei auch deswegen notwendig, weil Deutschland technologisch eine Vorreiterrolle übernehmen könnte. Es bestehe aber die Gefahr, dass diese Technologieführerschaft verloren gehe, weil andere Weltregionen wie die USA «erheblich vorangehen».

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