Amsterdam (dpa) *16:42 Uhr – EU-Behörde gibt grünes Licht für ersten RSV-Impfstoff für Babys
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für die Zulassung des ersten Impfstoffes gegeben, der Babys gegen das sogenannte Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) schützen kann. Der Schutz gegen die Atemwegserkrankung werde durch die Impfung der Mutter während der Schwangerschaft aufgebaut, teilte die EMA am Freitag in Amsterdam mit. Die EU-Kommission muss der Zulassung des Impfstoffs Abrysvo noch zustimmen.
Abrysvo ist nach Angaben der Behörde der erste Impfstoff, mit dem auch Babies bis zu sechs Monaten geschützt werden können. Sie empfahl ihn aber auch, um Erwachsene ab 60 Jahren vor einer Infektion zu schützen.
Schwerin/Sassnitz (dpa/mv) *16:33 Uhr – Vorbereitungen für LNG-Projekt Mukran dürfen starten
Die ersten Vorbereitungen für das geplante Flüssigerdgas-Terminal im Hafen Mukran auf Rügen dürfen starten. Die sogenannten bauvorbereitenden Maßnahmen in Mukran umfassen die Herstellung der Startbaugrube und Vorbereitungen für einen Mini-Tunnel, am Zielpunkt in Lubmin darf eine Tunnelbohrmaschine vom Meeresboden gehoben werden. Dies teilten das Wirtschafts- und das Umweltministerium am Freitag in Schwerin mit.
Mainz (dpa/lrs) *14:43 Uhr – Studie zu Biotech sieht viel Potenzial in Rheinland-Pfalz
Rheinland-Pfalz hat gute Voraussetzungen, um ein bedeutender Biotechnologie-Standort der Zukunft zu sein, muss sich dafür in der umkämpften Branche aber ordentlich strecken. So in etwa lassen sich die Ergebnisse einer von der Landesregierung in Auftrag gegebenen Studie zusammenfassen. Rheinland-Pfalz sei in der Biotech-Forschung wettbewerbsfähig aufgestellt, hieß es etwa in der Ausarbeitung der Unternehmensberatung Roland Berger. An einigen Stellen machte sie aber Verbesserungsbedarf aus, etwa bei der Unterstützung von Gründern oder der Verfügbarkeit von Infrastruktur.
Speziell in Feldern, in denen Rheinland-Pfalz Stärken habe, wie der Immuntherapie, der Altersforschung sowie der mRNA-Technologie, und das alles in Kombination mit Künstlicher Intelligenz, würden international hohe Wachstumsraten erwartet, sagte Studienleiter Thilo Kaltenbach von Roland Berger am Freitag in Mainz. Der Erfolg von Biontech sei «ein ganz klares Momentum» für Rheinland-Pfalz und Deutschland, wahrscheinlich auch für Europa. Bis dato habe sich die Biotech-Industrie in Deutschland in einen recht überschaubaren Rahmen weiterentwickelt, auf einem international gesehen relativ niedrigen Niveau. «Jetzt ist es umso wichtiger, auf diesem Erfolg aufzubauen.»
Frankfurt/Main (dpa) *13:15 Uhr – Chemie erwartet Umsatz- und Produktionseinbruch
Nach der Gaskrise hatte die Chemieindustrie vorsichtig Hoffnung auf Besserung der Lage geschöpft. Doch die hat sich nach einem schwachen ersten Halbjahr zerschlagen. Der Branchenverband zeichnet ein düsteres Bild - und fordert erneut Staatshilfen.
Eine schwache Nachfrage, hohe Energiekosten und die trübe Konjunktur machen der deutschen Chemiebranche schwer zu schaffen. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) senkte am Freitag in Frankfurt seine Prognose für das laufende Jahr deutlich. Er rechnet nun damit, dass die Produktion in der Chemie- und Pharmabranche kräftig um acht Prozent gemessen am Vorjahr schrumpft.
Die Herstellung der Chemie allein betrachtet dürfte gar um elf Prozent zurückgehen. Der Branchenumsatz könnte um 14 Prozent sinken.
Ludwigshafen (dpa) *11:50 Uhr – BASF baut mit Partner Mingyang Offshore-Windpark in Südchina
Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will zusammen mit einem chinesischen Partner einen Offshore-Windpark bauen und betreiben. Darüber soll der derzeit entstehende BASF-Standort Zhanjiang in der Provinz Guangdong künftig komplett mit Strom versorgt werden, wie das Unternehmen am Freitag in Ludwigshafen mitteilte. Der Windpark soll nach der Fertigstellung im Jahr 2025 eine Leistung von 500 Megawatt haben, derzeit steht noch die Baugenehmigung der chinesischen Behörden aus. Zu finanziellen Details machte die BASF keine Angaben.
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Der Pharma- und Laborausrüster Sartorius hat erneut ein schwaches Quartal hinter sich. Nach dem Boom in der Pandemie zeigen sich die Kunden des Dax-Konzerns derzeit wenig ausgabefreudig und bauen stattdessen ihre Lagerbestände ab. Nach einem bereits schwachen Jahresauftakt lag der Auftragseingang nach sechs Monaten mit knapp 1,5 Milliarden Euro um rund ein Drittel unter dem Vorjahreswert, wie Sartorius am Freitag in Göttingen mitteilte. Der Umsatz sank im Vergleich um rund 16 Prozent auf 1,74 Milliarden Euro.
Die Gewinneinbußen fielen noch deutlicher aus, auch weil höhere Kosten belasteten. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verringerte sich um 26 Prozent auf knapp 517 Millionen Euro. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn unter dem Strich kam bei 202,5 Millionen Euro heraus, etwa 40 Prozent weniger als vor einem Jahr. Damit fiel die Halbjahresbilanz noch etwas schlechter aus als am Markt erwartet. Die Niedersachsen hatten bereits vor rund einem Monat ihre Umsatz- und Margenprognose für dieses Jahr wegen einer schwachen Nachfrage gekappt.
Berlin (ots) *07:03 Uhr – LNG-Terminals auf Rügen: intransparenter Finanzierungshintergrund
Wir vertreten als Prozessbevollmächtigte die Gemeinde Ostseebad Binz auf Rügen gegenüber den geplanten Flüssiggasanlagen (LNG-Terminals) in Saßnitz-Mukran. Das Ostseebad Binz hat in den Genehmigungsverfahren gegen das Vorhaben umfassende Einwendungen erhoben und uns beauftragt, im Falle eines Baubeginns den Erlass einer Einstweiligen Anordnung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zu beantragen. Im Rahmen unserer Prozessvorbereitungen hat uns das Ostseebad Binz gebeten, die Zuverlässigkeit der neuen Betreiberin der LNG-Anlagen, der Deutschen ReGas GmbH & Co. KGaA, einer Routineprüfung zu unterziehen; für Störfallanlagen ist die Zuverlässigkeit der Betreiberin eine zwingende gesetzliche Genehmigungsvoraussetzung.