Newsticker Juli: Aktuelles aus der Prozessindustrie

500 Millionen Euro: Biontech schließt Übernahme von KI-Unternehmen ab

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19.07.2023

Yantai, China (ots/PRNewswire) *18:52 Uhr – International Conference on Pharmaceutical Innovation and Development 2023 in Yantai eröffnet

Am Morgen des 13. Juli wurde in Yantai die International Conference on Pharmaceutical Innovation and Development 2023 eröffnet. Die Konferenz wurde vom People's Government of Shandong Province ausgerichtet, von der Chinese Pharmaceutical Association, derChina Pharmaceutical Innovation and Research Development Association (PhIRDA), der China Society for Drug Regulation und der Shandong Administration for Market Regulation mitgesponsert und vom People's Government of Yantai und der Shandong Administration for Market Regulation mitorganisiert. Sie stand unter dem Motto ?Innovation Leading the High-quality Development" und hatte zum Ziel, eine Plattform für die Zusammenarbeit und den Austausch zu schaffen und alle Kreise einzuladen, sich der Yantai ?industrial chain partnership" der Biomedizin anzuschließen.

Berlin (dpa) *17:20 Uhr – BSI soll mehr Durchgriffsmöglichkeiten erhalten

Um einen besseren Schutz kritischer Anlagen und wichtiger Unternehmen vor Cyberangriffen zu erreichen, soll das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mehr Durchgriffsmöglichkeiten erhalten. Das sieht ein Entwurf aus dem Bundesinnenministerium vor, der am Dienstag zur Stellungnahme an die anderen Ressorts der Bundesregierung versendet wurde.

Grenzach-Wyhlen (dpa/lsw) *17:07 Uhr – BASF stoppt Sanierungspläne für Ex-Deponie Kesslergrube

Im Dauerstreit um den Umgang mit der früheren Mülldeponie Kesslergrube in Grenzach-Wyhlen (Kreis Lörrach) legt der Chemiekonzern BASF vorerst seine Sanierungspläne auf Eis.

Die geplante Einkapselung ihres Anteils der Kesslergrube werde gestoppt und das Vorgehen überprüft, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Berlin (ots) *13:51 Uhr – Wasserstoffwirtschaft: Raffinerien als Treiber anerkennen

Der en2x - Wirtschaftsverband Fuels und Energie begrüßt das Ziel, den Markthochlauf von grünem Wasserstoff in Deutschland voranzutreiben. Der aktuell vorliegende und zur Diskussion stehende Entwurf zur Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) ist insgesamt ein guter Ansatz. Doch dabei allein darf es nicht bleiben. "Die ambitionierten Ziele hinsichtlich der heimischen Wasserstoffproduktion und die Anerkennung, dass wir auch deutlich höhere Importmengen benötigen werden als in der bisherigen NWS vorgesehen, weisen in die richtige Richtung", so en2x-Hauptgeschäftsführer Prof. Christian Küchen. Wichtig sei nun, dass der Raffineriesektor beim Hochlauf des Wasserstoffmarktes volle Berücksichtigung finde.

"In allen wissenschaftlichen Studien wird der Einsatz von grünem Wasserstoff in Raffinerien als No-Regret-Maßnahme angesehen, ist also in jedem Fall sinnvoll", betont Küchen. "Die Branche ist in der Lage, sofort und ohne kostspielige technische Umrüstungen treibhausgasarmen und CO2-neutralen Wasserstoff einzusetzen. Sie sollte daher als Treiber der Wasserstoffwirtschaft anerkannt und gefördert werden."

Kopenhagen (dpa) *10:51 Uhr – Carlsberg hat Kontrolle über russischen Brauereibetrieb verloren

Carlsberg hat nach eigenen Angaben die Kontrolle über sein Brauereigeschäft in Russland verloren. Nach der Unterzeichnung eines Dekrets durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin habe die Carlsberg-Gruppe nicht länger die Kontrolle über die Führung oder den Betrieb der Baltika-Brauereien in Russland inne, teilte der dänische Brauereikonzern am Mittwoch in Kopenhagen mit. Der Führungswechsel habe ohne Carlsbergs Wissen oder Zustimmung stattgefunden. Es sei unklar, welche Folgen diese Entwicklung für den laufenden Betrieb der Brauereien sowie den aktuellen Verkaufsprozess des Russland-Geschäfts haben werde, fügte der Konzern hinzu.

Carlsberg hatte am Sonntag gemeldet, dass die Baltika-Brauereien dem präsidialen Dekret zufolge unter zeitweilige russische Staatsverwaltung gestellt werden. Die Entwicklung komme unerwartet, die Aussichten für den Verkaufsprozess seien nun höchst ungewiss, hatte das Unternehmen mitgeteilt.

New York (dpa) *09:07 Uhr – Novo Nordisk hat Lieferengpass bei weiterem Appetitzügler

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Der große Hype um Appetitzügler bringt den dänischen Insulinspezialisten Novo Nordisk erneut in Lieferschwierigkeiten. Laut einer Notiz des Unternehmens bei der US-Medikamentenaufsicht FDA am Dienstagabend ist nach dem Kassenschlager Wegovy nun auch Saxenda von Engpässen betroffen, ein schon etwas älteres Mittel zur Unterstützung der Gewichtsabnahme. Demnach soll Saxenda bis zum Jahresende nur begrenzt verfügbar sein. Auch darüber hinaus könnte es noch Schwierigkeiten geben, die Nachfrage zu stillen. «Wir sehen derzeit, dass die Nachfrage nach Saxenda in bedeutendem Maße ansteigt», sagte eine Unternehmenssprecherin.

Die Pharmaindustrie erlebt einen Boom bei Medikamenten zur Gewichtsabnahme. Die neuen Arzneien wie etwa Wegovy sind zur Begleitung einer Diät bei krankhaftem Übergewicht bei einem Body-Mass-Index ab 30 (Adipositas) gedacht. Doch greifen auch immer mehr Menschen, die nicht unter diese Definition fallen, zu den Mitteln. Vor allem in den USA treibt die Schönheits- und Abnahmewelle Blüten: Dort werden die Medikamente oftmals «Off-Label» - also abseits ihrer offiziell zugelassenen Anwendungsgebiete - auch an weniger oder gar nicht übergewichtige Menschen abgegeben. Bei den betroffenen Herstellern wie Novo Nordisk, Eli Lilly oder Roche kam es deshalb mehrfach zu Lieferengpässen.

Brüssel/Berlin (dpa) *05:30 Uhr – Deutsche Gasspeicher gut gefüllt

Mitten im Sommer sind die Erdgasspeicher in Deutschland bereits wieder gut gefüllt. Am Montagmorgen lag der Füllstand nach vorläufigen Daten des europäischen Gasspeicherverbands GIE bei 84,25 Prozent. Im Vorjahr war ein vergleichbarer Wert erst am 1. September erreicht worden. Der Verband der Gasspeicherbetreiber Ines hält es für möglich, dass die Speicher schon im September voll werden.

«Werden die Einspeicherungen in der aktuellen Gleichmäßigkeit fortgesetzt, könnte die Füllstandsvorgabe von 95 Prozent bereits im August erreicht werden und eine vollständige Befüllung wäre schon im September möglich», sagte der Geschäftsführer der Initiative Energien Speichern (Ines), Sebastian Bleschke, der Deutschen Presse-Agentur. Eine im vergangenen Jahr während der Gaskrise eingeführte Verordnung sieht vor, dass die Gasspeicher am 1. September zu 75 Prozent, am 1. Oktober zu 85 Prozent und am 1. November zu 95 Prozent gefüllt sein sollen.

Frankfurt/Main/Ludwigshafen (dpa) *05:1801 Uhr – Baerbock bei Deutscher Bank und BASF

Außenministerin Annalena Baerbock besucht knapp eine Woche nach der Vorstellung der China-Strategie der Bundesregierung führende Unternehmen der Bank- und Chemiebranche. Die Grünen-Politikerin trifft am Mittwoch (10.00 Uhr) im Rahmen ihrer Sommerreise unter dem Motto «Gemeinsam stark» zur Widerstandsfähigkeit Deutschlands in der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt/Main zunächst Vertreter großer deutscher Geldhäuser. Anschließend will sie sich in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) in der Zentrale des Chemie-Riesen BASF über die Diversifizierung von Bezugs- und Absatzmärkten informieren - insbesondere mit Blick auf China. Im baden-württembergischen Bruchsal ist zum Abschluss ein Besuch bei einem Geothermie-Projekt geplant, bei dem auch das für die Batterieherstellung wichtige Lithium gewonnen wird.

München (dpa) *05:01 Uhr – Strom bleibt ohne russisches Gas teuer

Strom wird in Deutschland nach Einschätzung des Prognos-Instituts auch in den nächsten Jahren teuer bleiben. Die durchschnittlichen Großhandelsstrompreise könnten demnach trotz leichten Rückgangs in den nächsten Jahren höher liegen als 2019/2020 vor Beginn des rapiden Energiepreisanstiegs. Davon gehen die Fachleute des Beratungsinstituts in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Einschätzung aus. Auftraggeber war die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) in München.

Hauptgrund dieser Annahme ist, dass für die Stromerzeugung nach wie vor Gas benötigt wird. Wie auch andere Experten gehen die Prognos-Fachleute davon aus, dass die Gaspreise nach zwischenzeitlichem Rückgang wieder steigen werden, unter anderem, weil der Emissionshandel mit CO2-Zertifikaten teurer wird. Abgesehen davon erwartet das Institut ab Mitte des Jahrzehnts steigenden Stromverbrauch in Deutschland, bedingt einerseits durch steigende Zahlen von Elektroautos und Wärmepumpen sowie den Strombedarf für die Herstellung von Wasserstoff andererseits. Das Institut hat drei «Preispfade» berechnet: einen oberen, einen wahrscheinlichen und einen unteren. Einen dauerhaften Rückgang der Strompreise halten die Studienautoren in ihrem unteren Preisszenario nur dann für wahrscheinlich, wenn Russland das restliche Europa wieder wie vor dem Ukraine-Krieg in vollem Umfang mit Gas beliefern würde.

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