Newsticker Juli: Aktuelles aus der Prozessindustrie

500 Millionen Euro: Biontech schließt Übernahme von KI-Unternehmen ab

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13.07.2023

Artern (dpa/th) *16:34 Uhr – Fortum plant Batterie-Recyclinganlage in Artern

Die finnische Fortum-Gruppe plant in Artern den Bau einer Recyclinganlage für Elektroautobatterien. Eine finale Entscheidung über die Ansiedlung im Industriegebiet Kyffhäuserhütte werde aber erst nach Ende des Genehmigungsverfahrens getroffen, das derzeit vorbereitet werde, sagte der Geschäftsführer der Fortum Battery Recycling GmbH (Kirchardt/Baden-Württemberg), Frank Stumpf, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Brüssel (dpa) *16:19 Uhr – EU-Kommission: Erwartungen für gemeinsame Gaseinkäufe übertroffen

Das Interesse an gemeinsamen Gaseinkäufen in der EU steigt sowohl bei Unternehmen als auch bei Lieferanten. In einer zweiten Ausschreibungsrunde gaben 25 Gaslieferanten Angebote mit einem Volumen von 15,19 Milliarden Kubikmetern Gas ab, wie die EU-Kommission in Brüssel am Donnerstag mitteilte. Von den EU-Staaten waren zuvor gemeinsam 15,92 Milliarden Kubikmeter nachgefragt worden.

Für ein Volumen von knapp zwölf Milliarden Kubikmetern seien Unternehmen und Lieferanten zusammengeführt worden, hieß es von der Kommission. Die Unternehmen könnten nun die Lieferverträge direkt mit den Gaslieferanten aushandeln.

Brüssel (dpa) *16:14 Uhr – EU kontrolliert keine Lebensmittel mehr aus Japan

Mehr als zwölf Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima dürfen wieder alle Lebensmittel aus Japan ohne zusätzliche Kontrollen in die EU exportiert werden. Dank der sorgfältigen Arbeit der japanischen Behörden und der engen Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren könnten die Einfuhrbeschränkungen für Lebensmittel aus Fukushima aufgehoben werden, teilte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am Donnerstag mit.

Washington (dpa) *15:50 Uhr – Erzeugerpreise in den USA steigen kaum noch

In den USA hat sich der Preisauftrieb auf Herstellerebene im Juni erneut abgeschwächt. Die Erzeugerpreise stiegen zum Vorjahresmonat nur noch geringfügig um 0,1 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte.

Bankökonomen hatten im Schnitt eine etwas höhere Rate von 0,4 Prozent erwartet. Im Vormonat hatte sie 0,9 Prozent betragen. Im vergangenen Jahr waren die Erzeugerpreise wegen der Folgen des russischen Kriegs gegen die Ukraine zeitweise mit zweistelligen Raten gestiegen.

Seither hat sich der Preisauftrieb abgeschwächt.

Ohne Energie und Lebensmittel stiegen die Erzeugerpreise gegenüber Juni 2022 wesentlich deutlicher um 2,4 Prozent. Diese sogenannte Kernrate ist weniger schwankungsanfällig und vermittelt daher laut Ökonomen ein unverfälschteres Bild von der Preisentwicklung.

Stuttgart (dpa/lsw) *14:53 Uhr – Bosch startet Serienfertigung von Brennstoffzellen

Das Technologieunternehmen Bosch hat mit der Serienfertigung von wasserstoffbasierten Antrieben begonnen. «Bosch kann Wasserstoff, und Bosch wächst mit Wasserstoff», sagte Bosch-Chef Stefan Hartung am Donnerstag. Gefertigt werden die Antriebssysteme am traditionsreichen Standort in Stuttgart-Feuerbach und im chinesischen Chongqing. Pilotkunde ist das US-Unternehmen Nikola. Der Entwickler von Nutzfahrzeugen will demzufolge im Herbst einen Lastwagen auf den Markt in Nordamerika bringen, der mit dem System angetrieben wird.

Insgesamt gibt es demnach vier Serienaufträge aus Europa, China und den USA. In der ersten Ausbaustufe sollen jährlich zunächst mehrere Tausend Systeme produziert werden. «Dann werden wir hoffentlich in den Jahren danach noch eine Null zulegen», sagte der Geschäftsführer der wichtigen Zulieferer-Sparte von Bosch, Markus Heyn. Die stärkste Marktentwicklungen sehe man zunächst in China.

Singapur (dpa) *08:12 Uhr – Ölpreise legen zu

Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre Aufschläge vom Vortag ausgebaut. Im frühen Handel kostete ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 80,34 Dollar. Das waren 23 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um 14 Cent auf 75,89 Dollar. Getrieben wurden die Preise durch den schwächeren Dollar. Fällt der Dollarkurs, steigt häufig die Nachfrage aus Regionen mit anderen Währungen. Ausschlaggebend dafür sind Wechselkurseffekte, da Erdöl überwiegend in der US-Währung gehandelt wird.

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Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Prognose für die weltweite Nachfrage nach Rohöl wegen der sich abschwächenden Weltwirtschaft gesenkt. Die Nachfrage werde nicht so stark zunehmen wie zuletzt angenommen, heißt es im Monatsbericht der IEA. Demnach werde die weltweite Nachfrage in diesem Jahr um 2,2 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag wachsen. Die Prognose aus dem vorangegangenen Monatsbericht wurde um 220 000 Barrel gesenkt.

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