Newsticker März: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Razzia bei japanischem Pharmakonzern nach Todesfällen

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12.03.2024

Bonn/Basel (dpa) *12:03 Uhr – Pharmakonzern Novartis darf Morphosys übernehmen

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis darf das bayerische Biotech-Unternehmen Morphosys übernehmen. Das Bundeskartellamt gab am Dienstag die Freigabe der Transaktion bekannt. Man habe sehr genau geprüft, ob der Zusammenschluss den Wettbewerb um Forschung und Entwicklung von neuen Medikamenten gegen eine Form der Leukämie beeinträchtigen werde, sagte Behördenchef Andreas Mundt. «Im Ergebnis haben wir keine durchgreifenden wettbewerblichen Bedenken.» Es würden viele alternative Wirkstoffe entwickelt, außerdem rechne man mit Wettbewerb durch Generika. Die Übernahme des Herstellers von Blutkrebs-Medikamenten, der seinen Sitz in Planegg bei München hat und im Herbst 544 Mitarbeiter hatte, kostet Novartis 2,7 Milliarden Euro.

München (dpa) *10:14 Uhr – Ifo: Geschäftsklima in der Chemieindustrie etwas aufgehellt

Das Geschäftsklima in der deutschen Chemie hat sich im Februar leicht verbessert. Der Ifo-Index für diese Branche stieg von minus 16,1 Punkten im Januar auf minus 15,7 Punkte. «Erstmals seit fast zwei Jahren stieg die Nachfrage nach Chemieerzeugnissen, und es gab mehr Aufträge als im Vormonat», teilte das Ifo-Institut am Dienstag mit. Der Auftragsbestand stieg von minus 40,8 Punkten im Vormonat auf minus 32,6 Punkte. Die Unternehmen bewerteten ihre Geschäftslage im Februar mit minus 15,7 Punkten deutlich weniger schlechter als im Januar. Ihre Geschäftserwartungen für das kommende halbe Jahr fielen allerdings pessimistischer aus: Dieser Teilindex sank um 2 Punkte auf minus 16,3 Punkte.

Moskau (dpa) *10:03 Uhr – Moskau meldet ukrainische Drohnenangriffe auf Ölanlagen

Mit mehreren Dutzend Kampfdrohnen hat die Ukraine nach Moskauer Behördenangaben in der Nacht auf Dienstag Ziele in Russland angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, dass 26 Drohnen abgefangen worden seien. Demnach wurden die unbemannten Flugobjekte über sieben russischen Gebieten abgefangen, auch in der Region St. Petersburg. Das am weitesten entfernte Ziel war laut Medien eine Raffinerie des russischen Ölkonzerns Lukoil in Kstowo bei Nischni Nowgorod, wo eine Drohne einen Brand verursachte. Die Stadt an der Wolga liegt etwa 800 Kilometer von der Ukraine entfernt.

Zur Bekämpfung des Feuers wurde nach Angaben von Regionalgouverneur Gleb Nikitin auch ein Löschzug der Eisenbahn eingesetzt. Auch im südwestrussischen Gebiet Orjol löste eine Drohne ein Feuer in einem Tanklager aus, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete.

Insgesamt wurde nur von einer Verletzten berichtet, wobei die Militärangaben nicht unabhängig überprüfbar sind. Einen ähnlich großen Angriff hatte es bereits am vergangenen Samstag gegeben.

Die Ukraine hat in den vergangenen Wochen mit ihren Kampfdrohnen verstärkt russische Metallbetriebe sowie Öl- und Gasanlagen angegriffen, um den Nachschub für die angreifenden russischen Truppen zu stören. Dabei ist die Reichweite der ukrainischen Eigenentwicklungen größer geworden. Die Folgen der Attacken sind aber meist nicht so verheerend wie die russischen Raketen- und Drohnenangriffe auf ukrainische Städte.

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