Schaltschrankfertigung Partnerschaft im Schaltschrankbau bringt automatisierte Verkabelung

Quelle: Pressemitteilung Leibinger 2 min Lesedauer

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Weniger Durchlaufzeit, geringere Fehlerquoten und ein effizienterer Personaleinsatz – das sind entscheidende Stellhebel für Schaltschrank- und Maschinenbauer. Mit der neuen Partnerschaft zwischen Leibinger und Komax steht Anwendern eine Lösung zur Kabelverarbeitung zur Verfügung, die genau hier ansetzt.

Integrierte Kennzeichnungstechnologie: Die beiden Leibinger Iqjet sind platzsparend und einfach zugänglich über eine praktische Schublade direkt in das Gehäuse der Zeta 620 G2 integriert(Bild:  Komax AG)
Integrierte Kennzeichnungstechnologie: Die beiden Leibinger Iqjet sind platzsparend und einfach zugänglich über eine praktische Schublade direkt in das Gehäuse der Zeta 620 G2 integriert
(Bild: Komax AG)

Die neue Zeta 620 G2 automatisiert die Schaltschrankverkabelung konsequent und durchgängig. Von der digitalen Drahtliste bis zum fertigen Drahtsatz entsteht ein effizienter Workflow, der manuelle Eingriffe auf ein Minimum reduziert. Die Maschine verarbeitet Leitungen von 0,5 bis 6 mm², unterstützt bis zu 24 Leitungstypen und bietet flexible Optionen bei der Bestückung mit Aderendhülsen. Mit der Integration von zwei Leibinger Iqjet Continuous-Inkjet-Druckern wird die Kennzeichnung direkt in den automatisierten Fertigungsprozess eingebunden. Die Systeme sind über die KMI-Schnittstelle vollständig in die Maschine eingebunden und arbeiten synchron mit dem Verarbeitungsprozess. Drähte werden automatisch und exakt gemäß den Vorgaben beschriftet, ohne dass zusätzliche Arbeitsschritte erforderlich sind.

„Mit der Markteinführung der Zeta 620 G2 mit integrierter Kennzeichnung setzen wir neue Maßstäbe in der Kabelverarbeitung“, betont Matthias Felder, Produktmanager bei Komax. Michael Wöhrmann, Business Development bei Leibinger ergänzt: „Durch die Erweiterung um die integrierte Kennzeichnung entsteht ein noch durchgängigerer Prozess, der Schaltschrankbauer im Alltag spürbar entlastet.“ Für maximale Flexibilität werden zwei Iqjet-Drucker eingesetzt – eine Standard- und eine pigmentierte Variante. Dadurch lassen sich sowohl helle als auch dunkle Kabel zuverlässig und kontrastreich mit Eigenschaften, Chargennummern oder kundenspezifische Texten kennzeichnen. Das breite Tintenportfolio von Leibinger ermöglicht optimale, umdruck- und abriebfeste Druckergebnisse auf unterschiedlichsten Kabelmaterialien. Anwender profitieren von einer kostenlosen Produktbemusterung, mit der die passende Tinte individuell ausgewählt werden kann.

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Als eines der führenden Unternehmen in der industriellen Kennzeichnung bringt Leibinger entscheidende technologische Vorteile in die Partnerschaft ein. „Mit dem Iqjet bieten wir ein Plug-and-Print-Kennzeichnungssystem, das bis zu fünf Jahre ohne Wartung auskommt. Es steht für besonders einfache Integration dank smarter Schnittstellenanbindung, eine intuitive Bedienung im Alltag und minimale Wartungsanforderungen“, sagt Florian Kuppel, Senior Project Manager Product Innovations bei Leibinger. Für höchste Druckqualität und maximale Verfügbarkeit sorgt die automatische Düsenverschlusstechnologie von Leibinger. Nach Produktionsende verschließt sich die Düse luftdicht, sodass die Tinte nicht eintrocknet. Dadurch ist der Drucker auch nach längeren Druckpausen sofort wieder einsatzbereit – ganz ohne Spülvorgänge.

Integrierte Kennzeichnungstechnologie: Die beiden Leibinger Iqjet sind platzsparend und einfach zugänglich über eine praktische Schublade direkt in das Gehäuse der Zeta 620 G2 integriert(Bild:  Komax AG)
Integrierte Kennzeichnungstechnologie: Die beiden Leibinger Iqjet sind platzsparend und einfach zugänglich über eine praktische Schublade direkt in das Gehäuse der Zeta 620 G2 integriert
(Bild: Komax AG)

Zusätzliche Vorteile bietet die integrierte Refresh Station: Sie ermöglicht eine vollautomatische Reinigung des Druckkopfs in nur zwei Minuten, ohne dass Bediener mit Lösungsmitteln in Kontakt kommen. Gerade in besonders anspruchsvollen Anwendungen, unter anderem bei der Kabelverarbeitung, bei denen sich Tintenpartikel im Druckkopf absetzen können, ist diese Funktion eine ideale Ergänzung. Sie gehört bei allen Iqjet-Systemen serienmäßig zur Ausstattung. Für zusätzliche Sicherheit sorgt die integrierte unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Im Falle eines Stromausfalls fährt das System kontrolliert herunter, sodass ein sicherer Neustart ohne zusätzlichen Reinigungsaufwand jederzeit möglich ist.

Partnerschaft mit klarem Integrationsfokus

Die Integration der Leibinger-Kennzeichnungstechnologie in die Zeta 620 G2 erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen Komax und Leibinger und wurde gezielt auf die Anforderungen der automatisierten Schaltschrankfertigung abgestimmt. Im Mittelpunkt stand die nahtlose Einbindung des Drucksystems in den bestehenden Maschinen- und Datenworkflow. „Die Kennzeichnung mit dem IQJET ließ sich platzsparend und zuverlässig in den laufenden Prozess integrieren“, erklärt Michael Franz, Projektleiter bei der Komax Gruppe.

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