Smarte Lebensmittelindustrie
KI in der Lebensmittelproduktion: Vom Versprechen zur Praxis

Von Manja Wühr 7 min Lesedauer

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Zwischen zwei Scheiben Serranoschinken verbirgt sich ein winziges Knochenfragment. Für das menschliche Auge unsichtbar, aber nicht für eine IR-Kamera und einen trainierten Algorithmus. Solche Szenen zeigen: Künstliche Intelligenz löst in der Lebensmittelproduktion heute Probleme, an denen klassische Technik schlicht gescheitert ist.

KI ist längst Alltag in der Lebensmittelproduktion.(Bild: ©  industrieblick - stock.adobe.com)
KI ist längst Alltag in der Lebensmittelproduktion.
(Bild: © industrieblick - stock.adobe.com)

Ein Roboter, der 10.000 Inspektionen pro Woche durchführt. Ein Algorithmus, der vorhersagt, ob ein neues Produkt im Supermarktregal bestehen wird. Eine Software, die Energiekosten in Echtzeit optimiert. Was noch vor wenigen Jahren nach Science-Fiction klang, ist in der Lebensmittelindustrie längst Realität. Künstliche Intelligenz hält Einzug in die Fabriken, Labore und Planungsabteilungen der Branche – nicht als Ersatz für den Menschen, sondern als leistungsstarker Partner an seiner Seite.

Digital Food Monitor 2025: Wie nutzt die Lebensmittelbranche KI?

Für den „Digital Food Monitor 2025“ haben Engel & Zimmermann und KI-Experte Hendrik Haase 26 Entscheider aus der Lebensmittelbranche befragt, mehr als die Hälfte Inhaber oder Geschäftsführer. Ziel der Studie war es, einen „Realitätscheck zur KI-Nutzung im Herzen der deutschen Lebensmittelwirtschaft“ vorzulegen. Die Autoren haben zehn Kernaussagen der Studie zusammengefasst: