Newsticker März: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Razzia bei japanischem Pharmakonzern nach Todesfällen

< zurück

Seite: 14/22

Anbieter zum Thema

13.03.2024

Luxemburg/Essen (dpa) *12:06 Uhr – EU-Förderbank gibt Darlehen über 500 Millionen an Chemiekonzern Evonik

Für die Finanzierung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Europa vergibt die Europäische Investitionsbank (EIB) ein Darlehen in Höhe von 500 Millionen Euro an den Chemiekonzern Evonik. Die Finanzierung solle dabei helfen, dass das Unternehmen schneller umwelt- und klimafreundlicher werde, teilten die EIB und der Essener Konzern am Mittwoch mit. Demnach soll das Darlehen für besonders nachhaltige Produkte verwendet werden.

Beispiele dafür sind den Angaben zufolge etwa Bio-Substanzen, die unter anderem in Waschmitteln und Shampoos enthalten sind (Biotenside), oder Membranen zur Gasfiltration. Das entsprechende Portfolio trage aktuell 43 Prozent zum Konzernumsatz bei, bis 2030 sollen es über 50 Prozent werden, hieß es. Europa ist demnach die Kernregion des Unternehmens für den Großteil der Forschung und Entwicklung.

Das EIB-Darlehen hat nach Abruf eine Laufzeit von sechs Jahren und ist laut Unternehmen mit attraktiven Konditionen versehen. Maike Schuh, Finanzchefin von Evonik, sagte: «Wir arbeiten jeden Tag an energieeffizienten, langlebigen, biobasierten und zirkulären Lösungen.» Die Finanzierung der EIB sei eine wertvolle Anerkennung.

Die EIB ist die EU-Institution für langfristige Finanzierungen. Die Eigentümer sind die Mitgliedstaaten. Die Bank soll Investitionen finanzieren, die zur Erreichung der politischen Ziele der EU beitragen. Zuletzt engagierte sie sich insbesondere als Geldgeber für den Klimaschutz und für die Unterstützung der Ukraine.

Arnstadt (dpa/th) *08:58 Uhr – Fraunhofer und Anlagenbauer kooperieren bei «grünem Wasserstoff»

Zur Herstellung von «grünem Wasserstoff» wollen das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) und der Anlagenbauer Thyssenkrupp nucera künftig zusammenarbeiten. Dabei geht es um eine am Fraunhofer-Institut entwickelte Technologie, die besonders effizient, robust und kostengünstig für die Massenfertigung sein soll, wie beide Seiten am Mittwoch in Arnstadt mitteilten. Eine Pilotanlage soll Anfang 2025 in Betrieb gehen. Wie die weitere Industrialisierung der Technologie aussehe, werde sich an den Forschungs- und Entwicklungsergebnissen orientieren.

Konkret geht es dabei um die Elektrolyse – also die Aufspaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff mittels Strom - unter besonders hohen Temperaturen. Profitieren könnten davon demnach vor allem Industrien, bei denen viel Abwärme entstehe, wie etwa Stahl- oder Düngemittelhersteller. Hier werde der Stromverbrauch für die Elektrolyse deutlich gesenkt. Der Vorteil an dieser Technologie sei auch, dass CO2 aktiv aus der Umgebung entnommen und zusammen mit grünem Wasserstoff zu grünem Synthesegas und Folgeprodukten wie E-Fuels gewandelt werden könne.

Nun sollen in Zusammenarbeit mit dem Anlagenbauer Vorarbeiten für eine industrielle Fertigung und Anwendung geleistet werden. In der Pilotanlage sollen demnach zunächst in kleiner Stückzahl Brennstoffzellen-Stapel, sogenannte Stacks, produziert werden.

(ID:49944907)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung