Newsticker Januar: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Brand in Chempark Dormagen gelöscht

< zurück

Seite: 18/20

Anbieter zum Thema

05.01.2024

Rastatt/Baden-Baden (dpa) *04:45 Uhr – Verseuchung mit Umweltgift PFC kostete bisher Millionen

Der Skandal um das mit den umweltschädlichen Chemikalien PFAS beziehungsweise PFC verseuchte Ackerland und Grundwasser in Mittelbaden hat bisher viele Millionen Euro gekostet. Seit Bekanntwerden des Umweltskandals im Jahr 2013 seien bis Ende 2023 rund sieben Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt worden, teilte das Umweltministerium mit.

Auf Kreis- und Landesebene wurden den Angaben zufolge weitere rund 13 Millionen Euro ausgegeben – etwa für Untersuchungsprogramme, Pilotprojekte oder Maßnahmen zum Verbraucherschutz. Personalkosten seien dabei nicht mit eingerechnet, wie es weiter hieß. Kosten etwa für neue Brunnen und Filteranlagen, die die betroffenen Stadtwerke stemmen mussten, schlugen nach Angaben des Regierungspräsidiums Karlsruhe mit bislang gut 21 Millionen Euro zu Buche.

Als Grund für die großflächige Belastung mit dem Umweltgift gilt die Verschmutzung der Böden mit Kompost, der mit PFAS-haltigem Papierschlamm versetzt gewesen sein soll. PFC oder auch PFAS steht für Per- und polyfluorierte Chemikalien. Die Stoffe kommen in zahllosen Produkten vor, sind extrem langlebig und gesundheitsschädlich. Die Verseuchung der Böden in Mittelbaden gilt als eines der flächenmäßig größten Beispiele für die Belastung mit PFAS. Möglichkeiten, das Gift in großem Stil aus dem Boden zu bekommen, gibt es bisher nicht.

(ID:49857808)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung