Newsticker Januar: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Brand in Chempark Dormagen gelöscht

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19.01.2024

Detmold (dpa/lnw) *18:39 Uhr – Ermittlungen nach Diebstählen aus Chemieräumen – Anschlag geplant?

Nach mehreren Einbrüchen in eine Schule im Raum Detmold hat die Polizei einen Jugendlichen festgenommen, der möglicherweise einen Sprengstoffanschlag geplant hat. Wegen eines politischen Hintergrundes habe der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen, teilten Staatsanwaltschaft Detmold und Polizei Bielefeld am Freitagabend gemeinsam mit.

Mitte Januar soll der Jugendliche zweimal in die Schule im Kreis Lippe eingebrochen sein und dabei Chemikalien aus den Chemieräumen gestohlen haben. Am Donnerstag sei der Tatverdächtige nach einem erneuten Einbruch in der Nähe des Tatortes vorläufig festgenommen worden. Seit Freitag sitzt er in Untersuchungshaft, heißt es in der Mitteilung. Bislang war er nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten und der Polizei auch nicht bekannt. Zum Tatmotiv werde derzeit ermittelt. Weitere Auskünfte wollen die Behörden mit Verweis auf das jugendliche Alter des Tatverdächtigen derzeit nicht geben.

Zuvor hatte «Der Spiegel» (Online) über die Festnahme berichtet und von einem 17-jährigen jugendlichen Konvertiten geschrieben. Der Beschuldigte sei den Sicherheitsbehörden offenbar als Islamist bekannt gewesen. Ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Innenministeriums verwies auf die Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft und wollte keine weitergehenden Infos mitteilen.

Zürich (dpa) *14:00 Uhr – ABB bestätigt Anfragen von US-Kongress zu China-Beziehungen

Der US-Kongress nimmt nach Angaben des Schweizer Technologieunternehmens ABB dessen Aktivitäten in China unter die Lupe. Das Unternehmen bestätigte am Freitag, von zwei Ausschüssen des Repräsentantenhauses kontaktiert worden zu sein. Der Austausch bestehe schon seit Juli 2023. Das Unternehmen bemühe sich stets, angemessene und zeitnahe Antwort zu geben.

Der Kongress-Ausschuss «für den strategischen Wettbewerb zwischen den Vereinigten Staaten und der Kommunistischen Partei Chinas» veröffentlichte seine Anfrage an ABB am Donnerstag auf seiner Webseite. Es verlangte unter anderem Auskunft über die Geschäftsbeziehungen von ABB mit dem staatlichen chinesischen Unternehmen Shanghai Zhenhua Heavy Industries Company (ZPMC).

ABB hält fest, dass seine Automatisierungssysteme und Hardware für Kräne in Häfen in aller Welt eingesetzt werden. Die ABB-Software werde von verschiedenen Kran-Herstellern verwendet, auch chinesischen. Amerikanische Häfen kauften solche Kräne von chinesischen und anderen Firmen, nicht von ABB.

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