Gashydrate sind eisähnliche, nicht-stöchiometrische Einschlussverbindungen aus Wasserkäfigen und darin enthaltenen Gasmolekülen. (Bild: Fraunhofer Umsicht)
Verbundprojekt

Forscher entwickeln Technologie um Erdgas aus Methanhydrat zu gewinnen

Im Verbundprojekt Sugar III entwickelt Fraunhofer Umsicht mit rund 20 Verbundpartnern Schlüsseltechnologien, um in marinen Methanhydratvorkommen gebundenes Erdgas zu gewinnen. Für ein konkretes Vorkommen im Schwarzen Meer erstellen die Forscher Fallbeispiele, die die gesamte Verwertungskette – vom Aufspüren und Charakterisieren neuer Vorkommen bis zur Verwertung des gewonnenen Methans – betrachten.

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Im Jahr 2013 wurden etwa 100 Milliarden Liter Bioethanol destilliert. Das Bild zeigt eine Bioethanol-Anlage von Nordzucker in Klein Wanzleben in Sachsen-Anhalt. (Bild: Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft)
ACHEMA 2015 – Trendbericht Bioökonomie

Bioethanol und Biodiesel – die Treibstoffe der Bioökonomie

Die Bioökonomie wird vom Bioethanol dominiert. Der biobasierte Stoff macht 90 % aller Produkte aus, die durch Fermentation erzeugt werden. Allerdings wachsen derzeit die Bedenken rund um Biodiesel, da die Europäische Kommission mit dem Gedanken spielt, indirekte Landnutzungsänderungen einzuführen. Das würde Biodiesel den Garaus machen. Das die Bioökonomie nur mit Planungssicherheit im Wettbewerb bestehen kann, wird mit Sicherheit auch auf der ACHEMA 2015 diskutiert.

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Im EnviNOx®-Verfahren stecken große Potenziale. (Bild: ThyssenKrupp Uhde)
Klimaschädling

Schutz der Umwelt vor Lachgas

Die Umwelt vor dem Klimaschädling Lachgas schützen und dabei Geld verdienen – mit dem EnviNOx®-Verfahren von ThyssenKrupp Uhde geht das. Ursprünglich für Salpetersäureanlagen entwickelt, wurde nun die erste Caprolactam-Anlage nachgerüstet.

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Bildergalerien

Die CO2-Filter Anlage steht vor dem Gewächshaus in dem die Pflanzen mit dem CO2 gedüngt werden. (Julia Dunlop/Climeworks)
CO2-Recycling

Start-up saugt CO2 aus der Luft

Das Pariser Klimaabkommen und der erst vor wenigen Tagen kommunizierte Ausstieg der USA sind noch sehr präsent. Viele Maßnahmen zur CO2-Reduzierung zielen darauf ab, erst gar keine Emissionen entstehen zu lassen. Ein Schweizer Start-up geht einen ganz anderen, kuriosen Weg. Das Unternehmen hat eine Anlage entwickelt und in Betrieb genommen, die das CO2 direkt aus der Luft filtert.

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Eine Tieftemperaturklappe der Baureihe Danais für die LNG-Infrastruktur wird in flüssigem Stickstoff in La Roche-Chalais/Frankreich, getestet. (Bild: KSB)
Klappen für LNG-Infrastruktur

Doppelt- und dreifach-exzentrische Klappen: Metallisch dicht bei –160 °C

Die Flüssiggas(LNG)-Infrastruktur wird weltweit massiv ausgebaut. Die dafür benötigten Anlagen und Komponenten müssen gegen die physikalischen und chemischen Eigenschaften des extrem kalten, verflüssigten Gases beständig sein. Wie Armaturenhersteller diese besonderen Herausforderungen angehen und warum doppelt- und dreifach-exzentrische Klappen eingesetzt werden, lesen Sie hier.

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