Newsticker November: Aktuelles aus der Prozessindustrie

US-Unternehmen sehen Standort Deutschland mit Sorge

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02.11.2023

Worms (dpa/lrs) *17:46 Uhr – Großbrand bei Chemieunternehmen – Bevölkerung gewarnt

In Worms ist auf dem Firmengelände eines Chemieunternehmens ein Großbrand ausgebrochen. Anwohner seien vorsichtshalber gewarnt worden, das Gebiet zu meiden sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten, teilte ein Sprecher der Polizei in Worms am Donnerstag mit. Noch sei unklar, ob giftige Stoffe ausgetreten seien. Entsprechende Messungen liefen. Zwischenzeitlich sei wegen des Brandes eine große, dunkle Rauchwolke über der Stadt zu sehen gewesen, sagte er.

Die Löscharbeiten seien noch in vollem Gange, sagte eine Sprecherin der Stadt am frühen Abend. Die Feuerwehr Worms sei mit allen Kräften im Einsatz. Zudem seien Kräfte aus der Nachbarschaft alarmiert und teils bereits vor Ort: aus Ludwigshafen, Speyer, dem Kreis Alzey-Worms und von der Bergstraße. Die Zahl der Einsatzkräfte schätzte sie auf rund 150. Bisher gebe es keine Kenntnisse über Verletzte. Die Firma stellt Plexiglas und Komponenten her.

Wiesbaden, Frankfurt, Damstadt (ots) *11:37 Uhr – Drei Veranstaltungen zur individuellen Karriereberatung in der chemisch-pharmazeutischen Industrie

Ob Zahnpasta am Morgen, extraflache Handydisplays oder energiesparende Autoreifen: Die chemisch-pharmazeutische Industrie begleitet unseren Alltag und bietet gleichzeitig vielfältige Einstiegsmöglichkeiten in interessante Berufe – auch für Studienzweifler und Quereinsteiger.

Über 300 Unternehmen aus Chemie & Pharma, Kunststoffverarbeitung, Medizintechnik sowie industrienahe Dienstleistungsunternehmen sind im Arbeitgeberverband Hessen Chemie organisiert und beschäftigen insgesamt über 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Aufgrund der demografischen Entwicklung haben alle Unternehmen das gleiche Problem: Viele Beschäftigte werden in den nächsten Jahren in den Ruhestand eintreten. Dadurch wird es notwendig, Mitarbeitende zu gewinnen, die die chemisch-pharmazeutische Industrie als potenziellen Arbeitgeber bisher nicht in Betracht gezogen haben. Hierzu zählen zum Beispiel junge Menschen, die mit ihrem Studium unzufrieden sind oder Personen mit Berufsabschluss, die sich neu orientieren wollen.

Für diese Zielgruppen bietet der Arbeitgeberverband Hessen Chemie jetzt in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit und 13 Mitglieds-unternehmen zeitgleich drei Informationsveranstaltungen zur individuellen Karriereplanung an. Interessierte können ungezwungen und persönlich mit Vertreterinnen und Vertretern der Unternehmen ins Gespräch kommen und direkt einen Schnuppertag vereinbaren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

East Rutherford, N.J. (ots/PRNewswire) *11:13 Uhr – Cambrex gibt Verkauf des Geschäftsbereichs für Arzneimittelprodukte bekannt

Cambrex, ein Unternehmen im Bereich Contract Development and Manufacturing Organization (CDMO), schloss heute den Verkauf seines Geschäftsbereichs für Arzneimittelprodukte an Noramco mit Sitz in Wilmington, Delaware (USA) ab. Das Arzneimittelproduktgeschäft von Cambrex bietet Produktentwicklung, klinische und kommerzielle Herstellung und Verpackung in Einrichtungen in Mirabel, Québec (Kanada) und Whippany, New Jersey (USA).

Cambrex erweiterte vor kurzem sein Portfolio an Speziallösungen für die pharmazeutische Entwicklung und Herstellung durch die Übernahme von Snapdragon Chemistry, das sich auf die Forschung und Entwicklung von API-Batch- und kontinuierlichen Fließprozessen spezialisiert hat. Kürzlich übernahm Cambrex auch Q1 Scientific, einen spezialisierten Anbieter ausgelagerter Stabilitätslagerungsservices einschließlich thermischer Zyklen, Notfallschutz, Probenverwaltung, Photostabilität und Ultra-Tiefkühllagerung. Q1 Scientific mit Sitz in Irland dehnte seine Geschäftstätigkeit vor Kurzem nach Belgien aus.

London (dpa) *09:21 Uhr – Shell verdient mehr und kündigt weitere Aktienrückkäufe an

Der Öl- und Gasmulti Shell hat im dritten Quartal von höheren Raffineriemargen und gestiegenen Ölpreisen profitiert. Der Überschuss habe sich im Vergleich zum zweiten Quartal mit gut sieben Milliarden Dollar (6,6 Mrd Euro) mehr als verdoppelt, teilte der Konzern am Donnerstag in London mit. Ein Jahr zuvor hatte der Konzern 6,7 Milliarden Dollar verdient.

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Der Umsatz legte in den drei Monaten bis Ende September im Vergleich zum Vorquartal um 2,4 Prozent auf knapp 76,4 Milliarden Dollar zu, sank in Relation zum Vorjahreszeitraum aber deutlich. Damals hatte Russlands Krieg gegen die Ukraine die Ölpreise noch stark in die Höhe getrieben.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn stieg in den drei Monaten bis Ende September im Vergleich zum zweiten Jahresviertel um knapp 23 Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar. Damit traf der Konzern die Erwartungen der Experten. Das Unternehmen kündigte zudem weitere Aktienrückkäufe an.

Aßlar (dpa) *08:13 Uhr – Pfeiffer Vacuum hebt Umsatzausblick nach überraschend gutem Quartal

Der Vakuumpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum hat nach überraschend guten Geschäften im dritten Quartal seine Aussichten für den Gesamtjahreserlös angehoben. So soll nun ein Rekordumsatz von rund 950 Millionen Euro erzielt werden, wie das im SDax notierte Unternehmen am Donnerstag im hessischen Aßlar mitteilte. Bisher stand das Niveau aus dem Vorjahr von rund 917 Millionen Euro im Plan von Chefin Britta Giesen.

Mit dem neuen Ziel liegt Pfeiffer über den Erwartungen von Analysten. «Unser Umsatz blieb im bisherigen Jahresverlauf stark, auch wenn die Nachfragebedingungen immer schwieriger werden», sagte Giesen. Bei der Profitabilität geht der Vorstand weiter von einer operativen Marge (Ebit) von rund zwölf Prozent aus.

Im dritten Quartal zog der Erlös um 5,7 Prozent auf 241,1 Millionen Euro an. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ging wegen höherer Investitionen um 10,6 Prozent auf 30,3 Millionen Euro zurück. Das Nettoergebnis fiel um 13,3 Prozent auf 20,8 Millionen Euro.

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