Schwedt/Oder (dpa) *21:50 Uhr – Wirtschaftsministerium sagt Öl via Danzig für PCK zu
Das Bundeswirtschaftsministerium hat zugesichert, dass die Auslastung der Öl-Raffinerie PCK in Schwedt bis Ende des Monats erhöht werden kann. Noch im Januar werde ein Schiff mit Öl im polnischen Danzig ankommen, sagte Staatssekretär Michael Kellner (Grüne) am Montagabend in Schwedt während einer Diskussion mit Bürgern. Darauf könne sich die Belegschaft verlassen.
Mit Öl über den Hafen Danzig soll die PCK nach Angaben der Bundesregierung künftig zu 70 Prozent ausgelastet sein. Zunächst fließt seit Jahresanfang ausschließlich Rohöl über den Hafen Rostock und eine Pipeline zur Raffinerie. Damit liegt deren Auslastung bei rund 50 Prozent. Deutschland importiert wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine kein Öl mehr aus Russland. Vor allem das PCK Schwedt sucht deshalb Ersatz.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sagte: «Wenn wir Ostern erreicht haben, sind die Dinge erstmal in trockenen Tüchern.» PCK-Geschäftsführer Ralf Schairer sagte, das Rohöl-Geschäft sei ein schwieriges Geschäft. Er sei aber zuversichtlich, dass in den nächsten Wochen weitere Lieferungen hinzukämen. Die Versorgung der Raffinerie allein über die Pipeline aus Rostock laufe stabil. «Wir fahren unseren Plan so ab, wie wir uns das vorstellt haben.»
Wilhelmshaven/Bochum (dpa) *17:29 Uhr – Ölriese BP erwägt Bau von Wasserstoffzentrum in Wilhelmshaven
Der britische Mineralölkonzern BP will den Bau eines Wasserstoffzentrums im niedersächsischen Wilhelmshaven prüfen. Wie das Unternehmen am Montag in Bochum mitteilte, könnte dort in einer Ammoniak-Cracker genannten Anlage klimaneutral hergestelltes Ammoniak in grünen Wasserstoff umgewandelt werden. Die Überlegungen sind offenbar schon weiter fortgeschritten: Nach BP-Angaben könnte dieser Cracker ab 2028 jährlich bis zu 130.000 Tonnen Wasserstoff bereitstellen. Solch eine Menge Wasserstoff hat einen Energiegehalt von rund 4,3 Terawattstunden.
Zum Vergleich: Ein Entwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium für die Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie sieht 2030 in Deutschland einen Wasserstoffbedarf von 95 bis 130 Terawattstunden. Das Ministerium geht davon aus, dass ein erheblicher Teil davon dauerhaft importiert werden muss. In Wilhelmshaven soll das grüne Ammoniak von internationalen BP-Projekten nach Wilhelmshaven geliefert werden.
Das Projekt soll auf der bestehenden Infrastruktur des NWO-Mineralölterminals in Wilhelmshaven aufbauen, an dem BP bereits beteiligt ist. Das Unternehmen schlägt außerdem vor, bestehende, ungenutzte Öl-Pipelines zu verwenden und vorhandene Gaspipelines für den Wasserstofftransport umzurüsten. «Der kohlenstoffarme Wasserstoff könnte dann zu Kunden im Ruhrgebiet und anderen Nachfragezentren geliefert werden», hieß es.
BP sieht die Anlage als Bestandteil seiner weltweiten Wasserstoffaktivitäten: «Aktuell bauen wir eine Reihe von Wasserstoff- und Ammoniakexportstandorten im Nahen Osten, in Afrika und in Australien auf. Diese könnten in den kommenden Jahren einen Teil der europäischen Nachfrage decken», sagte Felipe Arbelaez von BP laut der Mitteilung.
Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Grüne) äußerte sich positiv zu den Überlegungen. Das «neue Wasserstoffzentrum von BP» treibe die Energiewende in Deutschland weiter voran und stärke Wilhelmshaven als wichtige Drehscheibe für den Import regenerativ erzeugter, grüner Energie, sagte er laut der Mitteilung.
Peking (dpa) *03:54 Uhr – Nach Explosion in Chemiewerk in China: Zwei Tote und zwölf Vermisste
Bei einer Explosion und einem Großfeuer in einem Chemiewerk in Nordostchina sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Zwölf weitere wurden zunächst vermisst, wie der chinesische Fernsehsender Phoenix TV am Montag auf seiner Webseite berichtete. 34 Menschen seien verletzt worden, davon vier schwer.
Stand: 08.12.2025
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Das Unglück passierte am Sonntag in einem Chemiewerk in Panshan nahe der Stadt Panjin in der Provinz Liaoning. Das Feuer habe stundenlang gebrannt, bevor es unter Kontrolle gebracht worden sei, berichteten Staatsmedien. Hunderte von Feuerwehrleuten seien im Einsatz gewesen. Die Suche nach den Vermissten dauere an.