Newsticker Mai: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Inseln fordern Stopp für geplante Erdgasförderung in Nordsee

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13.05.2024

Teistungen/Frankfurt (dpa) *17:31 Uhr – Start bundesweiter Chemie-Tarifverhandlungen

Für die rund 585.000 Beschäftigten in der Chemie-Industrie geht es an diesem Dienstag im thüringischen Teistungen um Gehälter und Arbeitsbedingungen. Dort treffen sich die IG Bergbau Chemie Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) bis einschließlich Mittwoch zur ersten bundesweiten Verhandlungsrunde über den neuen Branchentarifvertrag.

Die Gewerkschaft zieht mit einer Forderung nach sieben Prozent mehr Geld in die Verhandlung, während die Arbeitgeber zunächst über die aus ihrer Sicht schlechte wirtschaftliche Lage der Unternehmen sprechen wollen. Die Forderung sei weder krisengerecht noch finanzierbar, sagte BAVC-Hauptgeschäftsführer Klaus-Peter Stiller.

Kassel (dpa/lhe) *09:24 Uhr – Niedrige Düngemittelpreise belasten K+S im ersten Quartal

Der Düngerkonzern K+S verzeichnet wegen niedriger Düngemittelpreise einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang. Wie das Unternehmen am Montag in Kassel mitteilte, fiel der Umsatz im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Prozent auf 988 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen

(Ebitda) sank zwar - wie bereits bekannt - um mehr als die Hälfte auf rund 200 Millionen Euro, allerdings war der operative Gewinn vor einem Jahr auch außergewöhnlich hoch ausgefallen.

Für 2024 kalkuliert der Vorstandsvorsitzende Burkhard Lohr mit einem operativen Ergebnis von 500 bis 650 Millionen Euro. «Unser starkes Europa-Geschäft mit einem hohen Anteil der Düngemittelspezialitäten hat für einen gelungenen Start ins Geschäftsjahr gesorgt», sagte Lohr laut Mitteilung. Damit sei wahrscheinlicher, dass das Ebitda für das gesamte Jahr nicht am unteren Ende der angegebenen Bandbreite liegen werde. Allerdings sei ein Ergebnis am unteren Ende wegen noch nicht abgeschlossener Verträge großer Mitbewerber mit China und Indien auch nicht auszuschließen. «Dadurch könnte das Kali-Preisniveau in Übersee beeinflusst werden, das für K+S im weiteren Jahresverlauf wieder an Bedeutung gewinnt», erklärte K+S. Der Konzern beschäftigt rund 10.700 Mitarbeiter, davon mehr als 4000 in Hessen und Thüringen.

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