Newsticker Mai: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Inseln fordern Stopp für geplante Erdgasförderung in Nordsee

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14.05.2024

Teistungen/Frankfurt (dpa) *15:32 Uhr – Kein Angebot der Arbeitgeber zum Chemie-Tarifauftakt

Zum Auftakt der bundesweiten Tarifverhandlung für rund 585.000 Beschäftigten der Chemie- und Pharma-Industrie haben die Arbeitgeber zunächst kein Angebot vorgelegt. Der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) hatte bereits vor dem Treffen am Dienstag im thüringischen Teistungen angekündigt, zunächst über die angespannte wirtschaftliche Lage der Branche sprechen zu wollen.

Ohne eine gemeinsame Einschätzung könne es kein Angebot geben, hatte BAVC-Hauptgeschäftsführer Klaus-Peter Stiller erklärt. Die Gewerkschaft ist mit einer Forderung nach 7 Prozent mehr Geld in die Verhandlung gegangen. Diese Forderung hatte der BAVC als «weder krisengerecht noch finanzierbar» bezeichnet.

Die Gewerkschaft will neben den Gehaltssteigerungen auch Vorteile für die eigenen Mitglieder gegenüber anderen Arbeitnehmern tariflich festschreiben. Messbare Vorteile könnten demnach mehr Freizeit, mehr Geld oder eine bessere soziale oder gesundheitliche Absicherung für Gewerkschaftsmitglieder sein.

Ein Abschluss wird in Teistungen bei diesen weit auseinander liegenden Positionen nicht erwartet, auch wenn die Gespräche planmäßig erst am Mittwoch enden. Eine weitere bundesweite Verhandlungsrunde ist bereits für Anfang Juni in Wiesbaden verabredet. Den Bundesverhandlungen sind Gespräche in den neun Tarifregionen vorausgegangen, die am Ende in der Regel die Vereinbarungen der Bundesebene übernehmen.

Leverkusen (dpa) *08:12 Uhr – Hohe Wechselkursbelastungen: Bayer blickt verhaltener auf 2024

Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer wird wegen größerer Belastungen durch Wechselkurseffekte vorsichtiger für 2024. Basierend auf den Wechselkursen zum 31. März rechnet das Unternehmen nun laut einer Mitteilung vom Dienstag mit einem um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 10,2 Milliarden bis 10,8 Milliarden Euro.

Bisher lagen das obere und das untere Ende der Spanne jeweils 200 Millionen Euro höher. Auf Basis konstanter Wechselkurs stehen weiterhin 10,7 Milliarden bis 11,3 Milliarden Euro operatives Ergebnis im Plan.

Im ersten Quartal sank der Umsatz um 4,3 Prozent auf knapp 13,8 Milliarden Euro; ohne Wechselkurseffekte ergibt sich ein Minus von gut einem halben Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis fiel um 1,3 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Dabei bekam der Dax-Konzern auch niedrigere Preise für den Unkrautvernichter Glyphosat zu spüren, während die Pharmasparte beim Ertrag von gesunkenen Ausgaben für Vermarktungs- und Forschungs-Aktivitäten profitierte. Der Gewinn unter dem Strich sank um rund 8 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro.

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