Digitale Interview-Runde: PROCESS-Redakteurin Anke Geipel-Kern (unten rechts) im Exklusiv-Interview mit den beiden Geschäftsführern der Dechema Ausstellungs-GmbH Dr. Björn Mathes (oben rechts) und Dr. Thomas Scheuring (unten links) sowie Dechema-Kommunikationsleiterin Dr. Kathrin Rübberdt (oben links) (©Andrey Popov – stock.adobe.com, Dechema, PROCESS)
Exklusivinterview zur Achema-Verschiebung

Dechema schafft rechtzeitig Klarheit: „Wir wollten keine Salami-Taktik“

Ausgerechnet in dem Jahr, in dem die Achema auf 100 Jahre zurückblickt, müssen die Organisatoren eine schwere Entscheidung treffen. Wegen Corona öffnet die weltgrößte verfahrenstechnische Ausstellung statt im Juni 2021 erst im April 2022 ihre Tore. Es sei eine schwere Entscheidung gewesen, die am Ende dann aber doch leicht gefallen sei: Im Exklusivinterview verraten Kommunikationsleiterin Dr. Kathrin Rübberdt und die beiden Geschäftsführer der Dechema Ausstellungs-GmbH, Dr. Thomas Scheuring und Dr. Björn Mathes, wie sie die Entscheidung erlebt haben und wie sie sich die Zukunft der Achema vorstellen.

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Wasserstoff ist Schlüsselelement einer globalen Energiewende, denn mit ihm kann Strom aus erneuerbaren Energien gespeichert und über lange Distanzen transportiert werden.  (gemeinfrei)
Kooperation für grünen Wasserstoff

Sonne im Tankschiff: Deutsch-australisches Wasserstoffprojekt geht an den Start

Drei Monate nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung zwischen Deutschland und Australien startete nun das Kooperationsprojekt „Hysupply“. Erstmalig will ein Team führender deutscher und australischer Fachleute aus Wissenschaft und Industrie in den nächsten beiden Jahren untersuchen, ob und wie eine Wertschöpfungskette von erneuerbarem Wasserstoff zwischen zwei Industriestaaten realisierbar ist.

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„Die Belastungen für unsere Mitgliedsunternehmen sind erheblich“, sagt VCI-Präsident Christian Kullmann. „Zugleich ist unsere Branche insgesamt weniger hart getroffen als andere Wirtschaftszweige.“
 (Frank Wiedemeier/VCI)
Chemie-Industrie zieht Bilanz

Chemie rechnet erst 2022 wieder mit Vorkrisenniveau

Mit einem blauen Auge davongekommen: Die Chemie- und Pharmaunternehmen stecken zwar knietief in der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegsgeschichte, trotzdem sieht sich der VCI „weniger hart getroffen als andere Wirtschaftszweige“. Bis es jedoch wieder verglichen mit den – ohnehin schwachen – Vorkrisenzahlen aufwärts geht, ist der Weg noch weit. Und: Am Ende könnte die Branche sogar weniger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen als im Corona-Jahr.

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Bildergalerien

In Duisburg wollen Thyssenkrupp und Steag einen Elektrolyseur zur Wasserstoffproduktion betreiben. (euroluftbild.de/Hans Blossey)
Wasserstoffprojekt/Dekarbonisierung

Grüner Wasserstoff für grünen Stahl? So will der Pott zum H2-Hub werden

Die kürzlich verabschiedete Wasserstoffstrategie macht es überdeutlich: H2 muss her. Eine Branche, die davon besonders profitieren will, ist die Stahlindustrie, könnte der emissions-intensive Sektor doch mit der sogenannten Direktreduktion die Abhängigkeit von fossilem Kohlenstoff deutlich reduzieren. Dafür braucht es Elektrolyseure: Einen solchen will Thyssenkrupp gemeinsam mit Steag in Duisburg betreiben. Gut, dass die Stahlkocher selbst die entsprechenden Technologien im Portfolio haben.

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Die auf dem Schnittbildverfahren basierende industrielle Kontrolltechnologie des in Kuopio ansässigen Unternehmens Rocsole ist – insbesondere für die Öl- und Prozessindustrie – ein durchschlagender Erfolg. (Rocsole)
Tomografie für die Anlagen-Instandhaltung

Schnitt für Schnitt zur Rohr-Diagnose: Das kann Tomografie in der Anlagen-Instandhaltung

Wer "in die Röhre" schaut, muss nicht immer leer ausgehen: Tomografen sind in der längst ein Standardwerkzeug unter den "bildgebenden" Verfahren. Präzise Schicht für Schicht entdecken, was von außen verborgen bleibt - das wäre doch auch etwas für die Anlageninstandhaltung. Finnische Entwickler haben ein Verfahren entwickelt, die Tomografie zur Diagnose von Rohrleitungen und Sepratoren einzusetzen. Das Interesse aus der Industrie ist jedenfalls groß...

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Die sonderausgeführte Granulatsiebmaschine überzeugt mit einem besonders 
produktschonenden Siebvorgang bei einer Trennschärfe von bis zu 100 %.  (Bild: J. Engelsmann)
Elektrostatischen Aufladung

So setzten Sie Spezialsiebmaschine für Kunststoffgranulate richtig ein

Das Phänomen der elektrostatischen Aufladung, das insbesondere bei pulver- oder granulatförmigen Kunststoffen auftritt, bringt beim Sieben immer wieder Probleme mit sich. Sollen beispielsweise Staubpartikel von Granulatkörnern abgetrennt werden, bleiben diese in den meisten Fällen durch die elektrostatische Aufladung an den Körnchen haften. Eine Lösung können Langhub-Siebmaschinen sein, wie der Einsatz bei einem führenden PMMA-Hersteller zeigt.

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