Newsticker Mai: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Gauck fordert Unternehmen zu mehr Realismus bei China-Geschäften auf

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Potsdam (dpa) *19:10 Uhr – Raffinerie-Chef rechnet mit Auslastung von 70 Prozent im Juni

Der Geschäftsführer der Ölraffinerie PCK in Schwedt, Ralf Schairer, rechnet im kommenden Monat mit einer deutlich höheren Auslastung der Anlage. «Wir werden 70 Prozent oder mehr fahren im Juni», sagte er am Mittwochabend nach einer Sitzung der Taskforce der brandenburgischen Landesregierung in Potsdam. Seit einigen Wochen ist die Raffinerie in der TÜV-Wartung. Ein Großteil der Anlagen steht bis zum 17. Mai still.

Auch das Bundeswirtschaftsministerium und das Land zeigten sich zuversichtlich, dass künftig über den polnischen Hafen in Danzig weitere Öl-Mengen kommen und auch mehr kasachisches Öl geliefert wird. Seit Jahresanfang geht es wegen des Ölembargos gegen Russland um die Frage, wie die Raffinerie im Nordosten Brandenburgs mit Rohöl aus anderen Quellen und über neue Lieferwege ausreichend versorgt werden kann.

In den ersten vier Monaten dieses Jahres lag die Auslastung bei der Rohöl-Verarbeitung bei durchschnittlich 58 Prozent, wie Schairer sagte. «Wir waren in der Lage, die Region mit Kraftstoffen zu versorgen.»

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sprach nach der vierten Sitzung der Taskforce von einem positiven Zwischenfazit. Er sagte auch: «Wir haben eine stabile Versorgung, aber noch nicht den Endzustand an Stabilität erreicht.»

Die PCK-Raffinerie, die große Teile des Nordostens Deutschlands mit Treibstoff versorgt, verarbeitete bis 2022 hauptsächlich Rohöl aus Russland. Im Zuge der Sanktionen wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine beschloss die Bundesregierung, auf russisches Öl zu verzichten.

Stuttgart/Ludwigshafen (dpa) *16:09 Uhr – «FAZ»: BASF-Chef Brudermüller soll Mercedes-Aufsichtsratschef werden

BASF-Chef Martin Brudermüller soll nach einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» im kommenden Jahr den Vorsitz des Mercedes-Benz-Aufsichtsrats übernehmen. Brudermüllers Amtszeit in Ludwigshafen endet nach derzeitigem Stand im kommenden Jahr zur Hauptversammlung des Chemiekonzerns. Im Oktober 2022 war sein Vertrag dahingehend um ein Jahr verlängert worden. Ein Mercedes-Sprecher wollte den Bericht am Mittwoch nicht kommentieren.

Der aktuelle Mercedes-Oberaufseher Bernd Pischetsrieder (75) hatte am Mittwoch auf der Hauptversammlung des Autobauers gesagt, im kommenden Jahr aufhören zu wollen. Das neue Kontrollgremium komme nach dem Aktionärstreffen zusammen, um einen Vorschlag für seine Nachfolge zu besprechen. Brudermüller ist bereits Mitglied im Mercedes-Aufsichtsrat. Der Manager steht dem BASF-Vorstand seit 2018 vor. Eine Sprecherin des Konzerns sagte, Brudermüller bleibe noch bis zur Hauptversammlung kommendes Jahr im Amt, gehe danach aber in den Ruhestand. Der Manager habe bereits gesagt, dass er nicht für eine weitere Verlängerung zur Verfügung stehe.

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