Newsticker August: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Weltkriegsbombe in Chemieareal in Tschechien gesprengt

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12.08.2024

Essen (dpa) *22:25 Uhr – Chemikalienhändler Brenntag warnt vor Gewinnrückgang

Der Chemikalienhändler Brenntag streicht seine Jahresziele infolge harter Konkurrenz und Preisdruck zusammen. Für das laufende Jahr dürfte der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (operatives Ebita) auf 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro fallen, teilte das Dax-Unternehmen überraschend am Montagabend in Essen mit.

Bislang hatte der Vorstand das untere Ende der Spanne von 1,23 bis 1,43 Milliarden Euro angepeilt. Mit den neuen Zielen erwartet Brenntag nun einen Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert. In den vergangenen Monaten – insbesondere im Juli – sei der Wettbewerb intensiver geworden, hieß es zur Begründung. «Daher rechnet Brenntag in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr mit einer Verbesserung des Rohertrags pro Mengeneinheit, sondern eher mit einer stabilen Entwicklung auf Gruppenebene.»

Im zweiten Quartal rutschte das operative Ergebnis (Ebita) um gut ein Zehntel auf 297 Millionen Euro ab. Damit ergibt sich für das erste Halbjahr ein Wert von rund 557 Millionen Euro nach 677 im Jahr zuvor. Den Halbjahresbericht will der Vorstand wie geplant am Dienstag vorlegen. Die Brenntag-Aktie verlor auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion mehr als vier Prozent.

Blaichach (dpa/lby) *09:00 Uhr – Chemikalienaustritt in Firma – ein verletzter Mitarbeiter

Bei einem Gefahrstoffaustritt in einer Wäscherei im Oberallgäu ist eine Person verletzt worden. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten in Blaichach (Landkreis Oberallgäu) zu einem Großeinsatz aus. Nach Angaben des Sprechers der Feuerwehr gebe es eine Warnung für die Bevölkerung im Bereich Blaichach Nord. Zudem müsse ein Campingplatz geräumt werden. Die Polizei empfiehlt auf X: «Schließt Fenster und Türen». Zudem solle man Lüftungen und Klimaanlagen ausschalten. Zunächst hatte die Polizei mitgeteilt, dass die Bevölkerung nicht betroffen sei. Nach Angaben des Feuerwehrsprechers sei ein Gefahrstoffbehälter in einem Gefahrstofflager ausgelaufen. Der Behälter werde nun verdichtet, der ausgelaufene Gefahrstoff werde aufgenommen.

Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit zunächst rund 80 Einsatzkräften im Einsatz, der Rettungsdienst und die Polizei demnach mit jeweils 20 Einsatzkräften. Zudem sei auch das Technische Hilfswerk (THW) vor Ort. Die Schwere der Verletzung des Mitarbeiters der Wäscherei sei bisher nicht bekannt, er wurde in ein Krankenhaus gebracht und werde ärztlich betreut, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit.

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