Newsticker September: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Machbarkeitsstudie: CO2-Pipelines für Chemieindustrie nötig

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19.09.2024

Brüssel (dpa) *14:42 Uhr – EU-Kommission schränkt Verwendung von PFAS-Chemikalien ein

Die Europäische Kommission schränkt die Verwendung einer Untergruppe sogenannter PFAS-Chemikalien ein. «Wir entfernen schädliche Stoffe aus Produkten, die die Bürger täglich benutzen, wie Textilien, Kosmetika und Lebensmittelverpackungen», sagte der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Maros Sefcovic. Dabei geht es etwa um Regenwesten, Pizza-Boxen, Imprägniersprays oder Hautpflegeprodukte.

PFAS-Chemikalien (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) sind Stoffe, die sich in der natürlichen Umwelt nicht abbauen und für die menschliche Gesundheit und die Umwelt schädlich sein können. Sie werden auch Ewigkeitschemikalien genannt.

Die Beschränkung zielt den Angaben zufolge auf sogenannte Undecafluorhexansäure (PFHxA) und PFHxA-verwandte Stoffe ab, die sehr beständig sind und «deren Verwendung in bestimmten Produkten ein inakzeptables Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt darstellt», erklärte die Kommission. Halbleiter, Batterien oder Brennstoffzellen für grünen Wasserstoff sollen von der Maßnahme ausgenommen werden. Die neuen Beschränkungen sollen im nächsten Monat in Kraft treten und nach Übergangszeiträumen zwischen 18 Monaten und fünf Jahren wirksam werden.

Anklam (dpa/mv) *12:05 Uhr – Wasserstoff soll deutsch-polnische Oderregion voranbringen

Unter anderem mit Wasserstoff soll die deutsch-polnische Oderregion die Energiewende hin zur Klimaneutralität beschreiten. «Wir haben klar das Ziel, Wertschöpfung vor Ort zu generieren und die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken», erklärte die Schweriner Wirtschaftsstaatssekretärin Ines Jesse (SPD) anlässlich der Deutsch-Polnischen Energiekonferenz 2024 in Anklam. Wasserstoff könne in vielen Bereichen als Schlüsseltechnologie zur Dekarbonisierung dienen.

Das Ministerium verwies auf grenzübergreifende Projekte, etwa den Umbau bestehender Erdgasleitungen zum Transport von Wasserstoff oder den Aufbau eines Netzes von Tankstellen mit CO2-neutralem Wasserstoff für Lkw. Neben Deutschland und Polen beteiligten sich daran baltische Staaten.

Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg, sagte, viele Unternehmen in der Region sähen eher die Chancen, die sich beim Umstieg auf die neuen Technologien im Energiesektor ergeben. Er verwies etwa auf Lubmin, wo mehrere Unternehmen Elektrolyseure zur Herstellung von Wasserstoff planen. In Lubmin landen außerdem Kabel von Offshore-Windparks an, und dort befindet sich ein Gasleitungsknotenpunkt.

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