Newsticker September: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Machbarkeitsstudie: CO2-Pipelines für Chemieindustrie nötig

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03.09.2024

Nieuwegein (dpa) *12:06 Uhr – Niederlande fordern weniger deutsche Ewigkeitschemikalien im Rhein

Niederländische Wasserversorger, die zum Herstellen von Trinkwasser auf den Rhein angewiesen sind, haben von Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) eine Begrenzung der Einleitungen von sogenannten Ewigkeitschemikalien in den Rhein gefordert. Mit den Einleitungen dieser PFAS im gegenwärtigen Umfang halte Deutschland sich nicht an nationale und europäische Vereinbarungen zur Wasserqualität, teilte der Verband der Flusswasserwerke am Rhein (Riwa-Rijn) mit. Die Niederlande hätten in den kommenden Jahren einen wachsenden Bedarf an sauberem Trinkwasser, dessen Gewinnung durch die industriellen Einleitungen in Deutschland jedoch immer teurer werde.

«Die deutsche Regierung vertritt die Auffassung, dass PFAS-Verbindungen so schädlich sind, dass sie europaweit verboten werden sollten, was wir sehr begrüßen», sagte Riwa-Rijn-Direktor Gerard Stroomberg. «Wir fordern die Ministerin auf, bis zum Inkrafttreten des PFAS-Verbots bereits jetzt Grenzwerte für die Einleitung von PFAS-Verbindungen in den Rhein festzulegen.» Die Trinkwasserquelle für fünf Millionen Menschen in den Niederlanden verdiene das höchstmögliche Schutzniveau.

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