Newsticker September: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Machbarkeitsstudie: CO2-Pipelines für Chemieindustrie nötig

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26.09.2024

Biberach (ots) *10:02 Uhr – Nachhaltigkeit mit Geschmack bei Boehringer Ingelheim

Das Betriebsrestaurant von Boehringer Ingelheim erhält die Zertifizierung «Green Canteen». Diese Auszeichnung bekommen Gastronomiebetriebe, die ihre Produkte und Prozesse nachhaltig verbessern. Mit Ingelheim und Dortmund dürfen nun alle deutschen Kantinen des Unternehmens dieses Siegel führen. Biberach ist der erste Betrieb in Deutschland, der nach dem neuen und erweiterten Kriterienkatalog zertifiziert wurde.

In Biberach werden jeden Tag über 3000 nachhaltige Essen ausgegeben. Das Betriebsrestaurant legt dabei großen Wert auf die Verwendung von saisonalen Zutaten von regionalen Zulieferern und Obst und Gemüse aus biologischer Landwirtschaft. Auf der Speisekarte steht täglich ein vielfältiges vegetarisches und veganes Angebot. Bei Fleisch- und Fischgerichten ist die artgerechte Haltung der Tiere sehr wichtig. Die Mindestanforderung hierbei ist Haltungsstufe drei, meistens wird jedoch Stufe vier und Bio verwendet. Es wird darauf geachtet, Tierrassen zu erhalten, wie beispielsweise die Sattelsau. Bei Fischen wird neben ASC- und MSC-Siegeln auf phosphatfreie Qualität geachtet. Die Auswahl der Gerichte zielt darauf ab die Tiere nach dem «Nose to Tail» Prinzip möglichst komplett zu verarbeiten.

Darüber hinaus hat das Restaurant Maßnahmen zur Energie- und Ressourceneinsparung umgesetzt, darunter die Reduzierung von Verpackungsmüll und die Verwendung von Arbeitskleidung aus Bio-Baumwolle. Ebenso wichtig sind Diversität und Integration, Nachhaltigkeitsschulungen der Mitarbeitenden und das Ambiente in den Gasträumen.

Ludwigshafen (dpa) *08:01 Uhr – BASF kündigt deutlich niedrigere Dividende an

Der Chemiekonzern BASF kann wohl erst einmal nicht mehr so viel Dividende zahlen wie in den vergangenen Jahren. Die direkte Gewinnbeteiligung solle in den kommenden Jahren bei mindestens 2,25 Euro je Aktie liegen, teilte der Dax-Konzern in Ludwigshafen mit. Für 2023 hatte BASF noch 3,40 Euro je Aktie gezahlt. Die angekündigte Mindestdividende liegt deutlich unter den Erwartungen von Experten.

Die jährliche Dividendensumme liege in den kommenden Jahren bei rund zwei Milliarden Euro, hieß es weiter. Zwischen 2025 und 2028 sollen damit insgesamt rund acht Milliarden über Dividenden ausgeschüttet werden. Ergänzt werden soll dies durch Aktienrückkäufe. Diese werden spätestens ab 2027 angestrebt und sollen voraussichtlich rund vier Milliarden Euro betragen.

BASF leidet unter Kostendruck und hohen Energiepreisen. Als Konsequenz hat der Dax-Konzern bereits im Februar ein weiteres milliardenschweres Sparprogramm samt Stellenabbau und dem Schließen von Anlagen aufgelegt. Für mehr Profitabilität soll insbesondere das Stammwerk Ludwigshafen als größter Produktionsstandort des Konzerns neu aufgestellt werden. Hier sollen laut dem jüngsten Sparprogramm bis Ende 2026 zusätzlich jährlich Kosten von einer Milliarde Euro eingespart werden. Wie viele Stellen in Ludwigshafen wegfallen werden, ist noch unklar.

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