Ineratec baut chemische Reaktoren, die so kompakt sind, dass die gesamte Anlage
fertig montiert in einen Schiffscontainer passt. (Magali Hauser; KIT)
Synthetisches Erdgas

Erneuerbarer Kraftstoff aus Klärschlamm

Einen wichtigen Schritt zu einem geschlossenen Kohlendioxid-Kreislauf gehen die Ausgründung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) Ineratec und das spanische Energieunternehmen Gas Natural Fenosa: Im katalonischen Sabadell haben sie eine Anlage errichtet, die aus klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) und erneuerbarem Wasserstoff synthetisches Erdgas erzeugt. Das Verfahren basiert auf der Herstellung von Wasserstoff durch Elektrolyse und deren Reaktion mit CO2 aus biogenen Quellen – zum Beispiel aus Klärschlamm.

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Integrierter Anlagenkomplex zur Produktion von nachhaltigem Wasserstoff und Ammoniak. (Thyssenkrupp)
Integrierte Technologie

Thyssenkrupp und H2U entwickeln Anlage zur nachhaltigen Produktion von Wasserstoff und Ammoniak

Das australische Infrastrukturunternehmen Hydrogen Utility (H2U) hat Thyssenkrupp beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für ein neues Projekt zur Herstellung von umweltfreundlichem Wasserstoff durchzuführen. In der Nähe von Port Lincoln im australischen Bundesstaat South Australia sollen unter anderem eine 30-MW-Wasserelektrolyse sowie eine Anlage zur Produktion von „grünem“ Ammoniak errichtet werden.

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Simon Brinkmann und Tim Brandt (v.l.) vor dem Neubau der Elektrolyse-Anlage im Covestro Industriepark Brunsbüttel.  (Covestro)
Covestro Industriepark Brunsbüttel

Elektrolyse-Anlage soll Wasserstoff aus Windstrom produzieren

Das Unternehmen Wind to Gas Energy hat im Covestro Industriepark Brunsbüttel mit dem Bau einer Elektrolyse-Anlage zur Herstellung von Wasserstoff begonnen. Sie soll im Rahmen eines Forschungsprojekts mit Windenenergie betrieben werden und im Sommer in Betrieb gehen. Das Dithmarscher Start up-Unternehmen investiert dafür am Standort einen Betrag im einstelligen mittleren Millionen-Bereich.

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