Suchen

Chemieparkmanagement Lanxess kommt langsam aus der Krise und der Chempark Leverkusen profitiert davon

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Der Chempark Leverkusen und damit auch Betreiber Currenta blicken hoffnungsvoll in die Zukunft. Die Investionssumme stimmt und auch Lanxess fasst offensichtlich wieder Tritt.

Firmen zum Thema

Impression aus dem Chempark Leverkusen
Impression aus dem Chempark Leverkusen
(Bild: Curenta)

Leverkusen – Lanxess befindet sich wieder in der Spur und das ist eine gute Nachricht für den Chempark Leverkusen. Der Spezialchemiekonzern ist eines der größten dort ansässigen Unternehmen und die Investitionen spielen einen wichtige Rolle für den Standort. Das gleiche gilt für Bayer Material Science über dessen Gebäude seit kurzem der neue Firmenname Covestro prangt.

Insgesamt floss mehr als eine halbe Milliarde Euro in den Standort Leverkusen. Im Jahr 2015 waren es 307 Millionen Euro Investitionen und zusätzlich rund 225 Millionen Euro für Instandhaltungen. Das waren die nackten Zahlen, die Chempark-Leiter Dr. Ernst Grigat beim „Abendgespräch“ vor Journalisten am 17. November 2015 mitteilte.

Das sei deutlich mehr als im Vorjahr. Das große Investitionsvolumen stimme ihn zuversichtlich. Es zeige, dass sich der Chempark nach wie vor auf einem guten Weg befinde, sagt er.

Mitarbeiterzahl ist stabil

Im Chempark Leverkusen waren zum Stichtag am 30. September 27695 Menschen beschäftigt. Davon arbeiteten 6.328 Mitarbeiter für Fremdfirmen. Die Zahl der Stammbelegschaft sank leicht von 21630 auf 21367. Die unverändert sehr große Zahl an Arbeitsplätzen am Standort sei von erheblicher Bedeutung auch für das direkte Umfeld. Im Chempark werde eine Nettolohnsumme von rund 770 Millionen Euro generiert. Da die meisten Beschäftigten in der Nachbarschaft des Standortes wohnen, gäben sie auch hier wieder das Geld aus, sagt Grigat.

(ID:43731232)