Forschung rückwirkend finanzieren
Corat Therapeutics erhält 1,35 Mio. Euro für Antikörperentwicklung während der Pandemie

Ein Gastbeitrag von Angelika Mühleck 3 min Lesedauer

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Forschungsgelder sind gerade für kleine Unternehmen überlebenswichtig. Durch sie können Folgeprojekte und Weiterentwicklungen finanziert werden. Ein Beispiel von Corat Therapeutics zeigt, dass auch eine rückwirkende Beantragung von Fördermitteln möglich ist.

Wirkmechanismus von COR-101: Der Antikörper blockiert die Bindung des Virus SARS-CoV-2 an die Wirtszelle.(Bild:  Corat Therapeutics)
Wirkmechanismus von COR-101: Der Antikörper blockiert die Bindung des Virus SARS-CoV-2 an die Wirtszelle.
(Bild: Corat Therapeutics)

Als 2020 die Pandemie ausbrach, stand die medizinische Forschung weltweit unter Hochdruck. Alles musste gleichzeitig passieren: die „CMC“ genannte Entwicklung therapeutischer Antikörper, präklinische Untersuchungen im Labor und schließlich der Test am Menschen in klinischen Studien. Ein junges Unternehmen aus Braunschweig leistete damals Außergewöhnliches – und wird rückwirkend dafür belohnt: mit einer Millionenförderung aus der Forschungszulage des Bundes.

Der Wettlauf gegen die Zeit

Marie-Ann Dhaen, Biologin und Project Director bei Corat Therapeutics, beschreibt die Situation zu Beginn der Pandemie: „Es gab keine wirksamen Therapien und mit jedem Tag stiegen die schweren Krankheitsverläufe. Uns war klar: Wenn wir helfen wollen, müssen wir schnell sein!“ Das Team griff einen Ansatz von Prof. S. Dübel und M. Hust von der TU Braunschweig auf und brachte ihn bis in die klinische Anwendung: einen Antikörper gegen SARS-CoV-2.

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