Chemieparkmanagement

Lanxess kommt langsam aus der Krise und der Chempark Leverkusen profitiert davon

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Funktionierende Infrastruktur wichtiger Standortfaktor

Eine gut funktionierende Infrastruktur ist die Basis für alle weiteren Geschäftsaktivitäten; sie ist daher für die Chempark-Standorte überaus wichtig. „Dies gilt insbesondere auch für die Brücken-Situation in unserem Land“, so Grigat. „Wenn solche Mängel wie die an der Leverkusener Brücke nicht kurzfristig beseitigt werden, könnte das ansonsten positive Image unseres Landes auf Dauer Schaden nehmen. Im Klartext bedeutet das, dass Investitionen woanders gemacht werden und damit die Wertschöpfung und die Arbeitsplätze woanders hingehen. Wir können nur immer wieder an die Politik appellieren, in notwendige infrastrukturelle Projekte zu investieren.“

Anzahl der Auszubildenden bleibt auf hohem Niveau

Wie in den Jahren zuvor, so wurde auch 2015 weiterhin stark in den Nachwuchs investiert. Mit der erhöhten Anzahl von Ausbildungsplätzen und einer hochwertigen Ausbildung will der Chempark jungen Menschen gute Zukunftsperspektiven eröffnen.

Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel und den daraus resultierenden Fachkräftemangel hat die Ausbildung einen überaus hohen Stellenwert bei den im Chempark produzierenden Unternehmen.

Das Ausbildungszentrum Leverkusen bildet zurzeit 1.183 Azubis im Auftrag von Currenta, Tectrion, Bayer, Covestro, Lanxess und der Ausbildungsinitiative Rheinland aus. „Damit liegen wir weiterhin auf einem hohen Niveau“, freute sich der Chempark-Leiter. Wem der Sprung in die Berufsausbildung nicht auf Anhieb gelingt, erhält die Chance über das „Starthilfe-Programm“. An diesem zwölfmonatigen Förderprogramm nehmen in diesem Jahr 58 junge Menschen teil.

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