Eine gut dokumentierte Anlage ist die beste Voraussetzung für ein effizientes Debottlenecking (JIS Job Industrial Inc.)
Debottlenecking

Performance-Potenziale nutzen: Debottlenecking in der Praxis

Ziel eines Debottleneckings ist es, die Produktionskapazität einer bestehenden Anlage durch Änderung der Ausrüstung bzw. der Abläufe zu erhöhen. Konkret geht es darum, Durchsatzbeschränkungen zu beseitigen. Gelingt dies, ist das für den Betreiber äußerst profitabel, erhöht doch ein Debottlenecking die Kapazität meist zu einem Bruchteil der Kosten für einen Neu- oder Erweiterungsbau. PROCESS hat praktische Beispiele zusammengestellt.

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Verarbeitung der Biopolymere am Extruder  (Bild: Wacker Chemie)
Biopolymere

Wacker entwickelt biologisch abbaubare Kunststoffe

Die Wacker Chemie hat in Zusammenarbeit mit Kunden aus polymeren Bindepulvern und Stärke oder Mehl biologisch abbaubare Kunststoffprodukte entwickelt. Mit den polymeren Bindemitteln lassen sich in Verbindung mit nachwachsenden Rohstoffen sog. Polymer-Blends erzeugen, die wie handelsübliche Thermoplaste verarbeitet werden können.

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Mit speziell angepassten Mikroreaktoren lassen sich beispielsweise explosive Stoffe schneller und sicherer herstellen. (Bild: Fraunhofer ICT)
Prozessintensivierung

Mikroreaktionstechnik unterstützt die Prozessintensivierung

Green Chemistry: Hinter dieser Wortschöpfung aus der Welt des Marketings steht als Ziel der ressourcenschonende, sichere und mit minimalen Umweltbelastungen zu betreibende Prozess. Die Mikroreaktionstechnik bietet dazu bereits eine Reihe von Lösungen – nicht nur in Form mikrostrukturierter Anlagen im Kilogramm-Maßstab, sondern auch zur Optimierung traditioneller Großanlagen. PROCESS hat sich auf der ACHEMA 2012 nach aktuellen Entwicklungen umgesehen.

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Namur-Vorsitzender Dr. Wilhelm Otten eröffnete die Namur-Hauptsitzung 2016 in Bad Neuenahr. (Gerd Kielburger)
Grenzen in der Prozessautomatisierung überwinden

79. Namur-Hauptsitzung bietet Lösungen zur Optimierung in der globalen Prozessindustrie

Naturgemäß sind die Erwartungen an die Namur-Hauptsitzung hoch – und auch diesmal wurden sie nicht enttäuscht. Viele spannende und zukunftsweisende Vorträge und Diskussionen rund um Themen wie Remote Operation, Industrie 4.0, modularisierte Automatisierung und Plant Performance zeigten bereits am ersten Tag in welche Richtung Anwender und Ausrüster in der Prozessautomatisierung drängt. Die Branche muss Grenzen überwinden, um zu neuen Lösungen zu kommen.

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