Energieerzeugung durch Brennstoffzellen Wasserstoff made by Air Products für Mega-Brennstoffzellen-Projekt

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Es ist eines der weltweit größten Energiesysteme mit alkalischen Brennstoffzellen: das mit 6,1 Millionen Euro durch die EU geförderte „Power-Up“-Programm in norddeutschen Stade. Den Wasserstoff liefert Air Products. Die Installation der Anlage übernimmt der britische Projektpartner AFC Energy.

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Betriebsgelände von Air Products in Stade
Betriebsgelände von Air Products in Stade
(Bild: Air Products)

London, Bochum, Stade – Bei Power-Up handelt es sich um ein Projekt im Rahmen des „Hydrogen and Fuel Cells Joint Undertaking“ (FCHJU), einer öffentlich-privaten Partnerschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, die hochvolumige Energieerzeugung durch Brennstoffzellen zu demonstrieren.

AFC Energy übernimmt die Leitung des Projektes in Stade, wo Air Products bereits eine große industrielle Anlage zur Aufbereitung von Wasserstoff aus dem Elektrolyseprozess der Dow in Stade betreibt.

Das Projekt startet mit der stufenweisen Einführung von zwei Brennstoffzellensystemen mit einer voraussichtlichen elektrischen Leistung von 500 Kilowatt. Das System soll abhängig von der örtlichen Genehmigung im zweiten Halbjahr 2014 in Betrieb gehen.

Diana Raine, European Business Manager Hydrogen Energy bei Air Products, sieht in dem Projekt einen wichtigen Meilenstein bei der Erkundung dieser Energiegewinnung: „Air Products ist stolz, bei einem so bedeutenden Projekt mitwirken zu können, das die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit der großvolumigen Energieerzeugung durch Brennstoffzellen demonstrieren wird.“

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