Wasserstoffwirtschaft
Wegbereiter für eine nachhaltige Zukunft – Wie Air Liquide und Dräger mit dem „Trailblazer“ neue Maßstäbe bei der Sicherheit setzen

Von Bernd Seidel, Journalist und Gründer von Bernd Seidel & Friends im Auftrag von Dräger 9 min Lesedauer

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Die Energiewende braucht innovative Technologien und Mutige, die Visionen in die Praxis umsetzen. Genau das macht Air Liquide mit dem Projekt „Trailblazer“ in Oberhausen: Die Anlage stellt erneuerbaren Wasserstoff her – eine Schlüsseltechnologie für eine emissionsfreie Zukunft und Dekarbonisierung. Doch was genau leistet der „Trailblazer“ und welche Herausforderungen in Sachen Sicherheit sind damit verbunden?

V. l. n. r. Sebastian Suski, Niklas Hülsenbeck, Gareth Davies und David Simons bei einer vor Ort Begehung.(Bild:  Dräger)
V. l. n. r. Sebastian Suski, Niklas Hülsenbeck, Gareth Davies und David Simons bei einer vor Ort Begehung.
(Bild: Dräger)

9:00 Uhr an einem grauen Januarmorgen. Die Temperaturen liegen bei knapp drei Grad Celsius und ein feiner Nieselregen überzieht das weitläufige Gelände der OXEA in Oberhausen. In der Ferne dampfen Kühltürme, Rohrleitungen schlängeln sich durch das Areal wie ein verzweigtes Labyrinth. Auf rund 120 Hektar haben sich hier zahlreiche Chemieunternehmen angesiedelt – mittendrin der „Trailblazer“ von Air Liquide. Er ist Deutschlands größter Elektrolyseur, der an eine bestehende Pipeline-Infrastruktur angeschlossen ist.

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Air Liquide ist ein Weltmarktführer für Gase, Technologien und Services in Industrie und Gesundheit und beschäftigt weltweit 66.500 Mitarbeitende, in Deutschland rund 3.750. Schwerpunkte sind Industriegase wie Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff. Air Liquide hat früh erkannt, dass Wasserstoff nicht nur für industrielle Prozesse, sondern auch als emissionsfreier Energieträger großes Potenzial bietet. Heute ist Air Liquide ein führender Anbieter im Bereich der Wasserstofftechnologie und -infrastruktur.