Wasserstoff Elektrolyse
Gesundheitscheck für Elektrolyseure: Darum kommt es auf die Zellspannung an

Quelle: Bernd Müller, freier Autor 5 min Lesedauer

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In die Zellen von PEM-Elektrolyseuren kann man leider nicht hineinschauen. Aber die Zellspannung ist ein untrügliches Zeichen, um auf den Gesundheitszustand einzelner Zellen oder des gesamten Stacks zu schließen. Dafür braucht es neue Konzepte für den Aufbau des Stacks und für die Zellspannungs-Überwachung – So erhöht das Monitoring der Zellspannung die Lebensdauer der Elektolyseure bei der Produktion von grünem Wasserstoff.

Der sicherste Stack auf dem Markt - Stack Module von Hystar, hier mit Jan Schmidt, Produktmanager bei Hystar.(Bild:  Hystar)
Der sicherste Stack auf dem Markt - Stack Module von Hystar, hier mit Jan Schmidt, Produktmanager bei Hystar.
(Bild: Hystar)

Für die Energiewende braucht es grünen Wasserstoff, der mit Strom aus Sonne und Wind in Elektrolyseuren erzeugt wird. Weil die saubere Energie knapp und abhängig von Sonnenschein und Wind ist, ist bei der Elektrolyse eine hohe Effizienz und Flexibilität wichtig. Führend dabei ist derzeit Hystar. Das norwegische Unternehmen hat dank seiner patentierten Technologie den nach eigenen Angaben derzeit weltweit effizientesten Stack für PEM-Elektrolyseure.

Diese bestehen aus einem Sandwich aus Dutzenden oder gar hunderten dünnen Zellen. Darin befinden sich zwei edelmetall-beschichtete Elektroden mit einer Membran dazwischen. Wasser strömt bei herkömmlichen Elektrolyseuren auf der Anodenseite ein und wird elektrochemisch zerlegt. Der Sauerstoff wird aus dem System geleitet, die Wasserstoff-Ionen (Protonen) wandern durch die Proton Exchange Membran (PEM) zur Kathode, wo sie zu Wasserstoffgasmolekülen kombinieren und ebenfalls herausgeleitet werden.