Die Bioliq-Anlage am KIT: In einem mehrstufigen Prozess entstehen aus Stroh undanderen biogenen Reststoffen hochwertige synthetische Kraftstoffe. (Bild: Markus Breig)
Biomasse in Kraftstoff umsetzen

Hochdruck-Flugstromvergasung in Bioliq-Pilotanlage in Betrieb

Auf dem Weg zur Herstellung umweltfreundlicher Kraftstoffe aus Restbiomasse hat das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammen mit dem Technologiepartner Air Liquide Global E&C Solutions einen weiteren Schritt verwirklicht: Die zweite Prozessstufe der Bioliq-Pilotanlage, der Hochdruck-Flugstromvergaser Bioliq II, ist fertig entwickelt und geht ab sofort in Betrieb. Das am KIT entwickelte Verfahren, das in vier Stufen abläuft, erlaubt es, hochwertige und motorenverträgliche Designerkraftstoffe für Diesel- und Ottomotoren herzustellen.

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Bildergalerien

Bei den schlüsselfertigen Compoundieranlagen von Coperion kommen alle Schlüsselkomponenten für die wesentlichen Prozessschritte aus eigener Entwicklung und Produktion. (Coperion)
Inhärenten dissipativen Polymeren

Coperion entwickelt Aufbereitungsanlage für antistatische Polymere

Coperion hat für das finnische Unternehmen Ionphase Oy eine Gesamtanlage für die Herstellung von inhärenten dissipativen Polymeren (IDP) entwickelt – von der Rohmaterialaufgabe über die Förderung, Dosierung und Aufbereitung der dissipativen Polymere bis hin zum Handling der fertigen Produkte. Inhärent dissipative Polymere eignen sich für vielfältige Einsatzbereiche, in denen antistatische Kunststoffprodukte von großer Bedeutung sind.

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OPW denkt die Trockenkupplung neu. (OPW)
Übersicht Schnellkupplungen

Nie mehr falsch verbunden: Welche Kupplung ist die Richtige?

So garantieren Schnellkupplungen einen sauberen und sicheren Stofftransport – Ob beim Stofftransfer in der Anlage, beim Abfüllen in Behälter oder beim Be- und Entladen von Tankfahrzeugen – Schnellkupplungen sind die Schnittstellen des Transportprozesses. Doch was ist bei Konfiguration oder Auswahl solcher Kupplungslösungen zu beachten? Zwischen Monokupplungen und Clean-Break-Technologie bieten Spezialisten für jeden Prozess die richtige Lösung – und „verkuppeln“ ganz nebenbei den unscheinbaren Schlauch mit IIoT-Netzwerken.

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 (©styleuneed - stock.adobe.com)
Szenarien für die Dekarbonisierung der Chemie

Abschied vom Ölzeitalter? Das Milliardenspiel um die Zukunft der Chemie

So könnte die Dekarbonisierung gelingen: Die Chemie kann bis 2050 nahezu Klimaneutral werden. Zu diesem Ergebnis kommen aktuelle Untersuchungen der Branchenverbände. Der Preis wäre jedoch gewaltig: Bis zu einem zehnfachen des derzeitigen Investitionsvolumens müsste pro Jahr in alternative Rohstoffe und Prozesse gepumpt werden. Aus der Traum von der grünen Chemie? Wie realistisch ist die Entkopplung von fossilen Rohstoffen überhaupt? Und was wäre jetzt zu tun?

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