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Energieversorgung

Standort unter Strom

| Autor / Redakteur: Michael Müller / Tobias Hüser

Mit der Inbetriebnahme der neuen Gasturbinenanlage ist der Industriepark Höchst weitgehend unabhängig von externen Stromlieferungen. (Bild: Infraserv)
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Mit der Inbetriebnahme der neuen Gasturbinenanlage ist der Industriepark Höchst weitgehend unabhängig von externen Stromlieferungen. (Bild: Infraserv)

Infraserv Höchst ist als Standortbetreibergesellschaft bei der Versorgung der rund 90 Standortgesellschaften nicht mehr auf externe Stromlieferungen angewiesen, sondern deckt den Bedarf durch eigene Erzeugungsanlagen – ein wichtiger Meilenstein für den traditionsreichen Standort.

Im Vergleich zu manch anderen großen Produktionsanlagen und anderen Energieerzeugungseinrichtungen im Industriepark Höchst ist die neue Gasturbinenanlage nicht besonders eindrucksvoll, und doch ist es ein Projekt von besonderer Bedeutung: Mit der Inbetriebnahme dieser Anlage, die aus zwei hochmodernen Gasturbinen mit jeweils 50 Megawatt elektrischer Leistung besteht, ist der Industriepark Höchst energieautark.

Der Ausbau und die Optimierung der Infrastruktur bei der Energieerzeugung hat bei Infraserv Höchst seit Jahren besondere Priorität. Denn auch wenn der Industriepark Höchst viele Standortvorteile zu bieten hat – von der zentralen Lage im Rhein-Main-Gebiet und die guten logistischen Anbindungen über die ausgezeichnete technische Infrastruktur bis hin zu den Synergieeffekten und Kostenvorteilen, die sich nur an einem großen Industriestandort erzielen lassen – so sind die Energiepreise doch ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die produzierenden Unternehmen in der Chemie- und Pharmabranche.

Nur Standorte, die möglichst unabhängig von den Entwicklungen des Energiemarktes sind und Preisentwicklungen selbst mitgestalten können, können sich im globalen Standort-Vergleich über international wettbewerbsfähige Preise behaupten. Daher hat Infraserv Höchst die eigenen Energieerzeugungskapazitäten in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert und optimiert.

Breiter Energiemix

Dabei setzte das Industrie-Dienstleistungsunternehmen von Beginn an auf einen breiten Energiemix, der verschiedene Energieträger berücksichtigt. Fossile Brennstoffe wie Kohle und Gas, aber auch alternative Energieträger wie Biomasse und Ersatzbrennstoffe sind Bestandteil dieses innovativen Konzeptes. „Waste to energy“ lautet der Oberbegriff für diesen Ansatz, mit dem Infraserv Höchst schon vor Jahren dem Megatrend der Zukunft Rechnung trug: Nachhaltigkeit wird bei der Energieversorgung im Industriepark Höchst tagtäglich praktiziert.

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