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Die besonders effiziente Produktion von Strom und Wärme ist nicht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten attraktiv, sondern nicht zuletzt auch Ressourcenschonend. So stellt das Energieversorgungskonzept von Infraserv Höchst einen praktischen Beitrag zum Klimaschutz dar.
Enormer Energiebedarf
Der Energiebedarf des 4,6 Quadratkilometer großen Standortes ist gewaltig: Mit rund 1800 Gigawattstunden verbrauchen die rund 90 Unternehmen im Industriepark Höchst etwa so viel Strom wie eine Stadt mit 600.000 Haushalten, und der Wärmebedarf von 2850 Gigawattstunden entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 140.000 Einfamilienhäusern.
Zur Versorgung des Standortes betreibt Infraserv Höchst ein Heizkraftwerk, das bereits vor einigen Jahren um eine moderne Gasturbinenanlage erweitert wurde. In die neue Gasturbinenanlage, die Ende 2011 in Betrieb genommen wurde und die die Effizienz bei der Energieversorgung steigert, investierte Infraserv Höchst 70 Millionen Euro.
Energienutzungsgrad deutlich erhöht
Durch diese Optimierung können die Vorteile der Kraft-Wärme-Kopplung konsequent genutzt werden. So liegt der Energieausnutzungsgrad bei den von Infraserv Höchst betriebenen Anlagen bei mehr als 90 Prozent, während klassische Kohlekraftwerke, die nur der Stromproduktion dienen, lediglich auf 40 bis 45 Prozent kommen.
Dieser effiziente Umgang mit natürlichen Energieträgern spiegelt sich auch beim Kohlendioxid-Ausstoß wider: Im Vergleich zu herkömmlichen Energieerzeugungsanlagen spart Infraserv Höchst allein durch die Kraft-Wärme-Kopplung pro Jahr rund 224.000 Tonnen CO2 ein. Das entspricht dem durchschnittlichen C02-Ausstoß von 45.000 Einfamilienhäusern. Weitere 210.000 Tonnen Kohlendioxid werden pro Jahr durch die Abwärmenutzung vermieden.
Denn im Industriepark Höchst wird die Abwärme aus den Verbrennungs- und Produktionsanlagen konsequent genutzt – fast ein Fünftel des gesamten Wärmebedarfs kann auf diese Weise gedeckt werden. Allein dadurch wird noch einmal eine CO2-Menge eingespart, die dem durchschnittlichen Jahres-Ausstoß von 4000 Einfamilienhäusern entspricht.
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