Newsticker Oktober: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Geheimdienstchef: 160 russische Ölanlagen angegriffen

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05.10.2025

Wien (dpa) *13:44 Uhr – Opec+ behält Kurs bei: Mehr Öl im Markt

Das Ölkartell Opec+ weitet seine Förderung aus. Im November würden täglich 137.000 Barrel (je 159 Liter) zusätzlich im Markt platziert, wie die acht Staaten unter Führung von Saudi-Arabien und Russland bei einer Online-Sitzung beschlossen. Damit behält der Verbund seinen Kurs der vergangenen Monate bei, frühere Kürzungen der Tagesproduktion schrittweise wieder zurückzunehmen. Die Gruppe begründete den Schritt mit den «stabilen globalen Wirtschaftsaussichten» und niedrigen Öl-Lagerständen. Zur Opec+ gehören neben Saudi-Arabien und Russland auch Algerien, der Irak, Kasachstan, Kuwait, der Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Zugleich bekräftigten sie, dass sie ihren Kurs immer wieder der Lage anpassen würden. Im September war der Brent-Ölpreis auf rund 65 US-Dollar pro Barrel gefallen. Das bedeutete einen leichten Rückgang gegenüber dem Vormonat und ein deutliches Minus gegenüber September 2024. Analysten gehen davon aus, dass insbesondere Saudi-Arabien weniger auf einen hohen oder stabilen Ölpreis, sondern auf die Rückgewinnung von Marktanteilen setzt. Die acht Staaten wollen am 2. November erneut über ihre Förderpolitik entscheiden, die dann für Dezember den Rahmen setzt.

03.10.2025

Brüssel (dpa) *12:55 Uhr – EU-Kommission beschränkt PFAS-Chemikalien für Löschschaum

Die EU-Kommission beschränkt den Einsatz sogenannter Ewigkeitschemikalien (PFAS) in speziellen Schäumen zum Feuerlöschen. Wie die Behörde mitteilte, sollen damit Menschen und Umwelt vor den Risiken dieser Stoffe schützen. Feuerlöschschäume waren den Angaben zufolge bislang eine der Hauptquellen für PFAS-Verschmutzung in der EU. «Ohne diese Beschränkung würden weiterhin jährlich rund 470 Tonnen dieser Chemikalien in die Umwelt gelangen und Boden und Wasser verschmutzen», teilte die Kommission mit. Auch Feuerwehrleute könnten so besser vor den Stoffen geschützt werden.

PFAS-freie Alternativen sind laut Kommission verfügbar. Für eine reibungslose Umstellung gibt es Übergangsfristen zwischen 12 Monaten und zehn Jahren, bis die neuen Vorgaben angewendet werden müssen. PFAS-Chemikalien (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) sind Stoffe, die sich in der natürlichen Umwelt nicht abbauen und für die menschliche Gesundheit und die Umwelt schädlich sein können.

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