Newsticker Oktober: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Geheimdienstchef: 160 russische Ölanlagen angegriffen

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16.10.2025

Elsteraue (dpa/sa) *14:00 Uhr – Chemie- und Industriepark Zeitz soll wachsen

Unter anderem für die Erschließung neuer Flächen und Arbeiten an den Gleisen fördert das Land den Chemie- und Industriepark in Zeitz mit knapp 30 Millionen Euro. Der Park zeige, wie «durch kluge Investitionen in Infrastruktur, durch nachhaltige Technologien und durch die Schaffung eines attraktiven Standorts für innovative Unternehmen» Wandel gelingen kann, erklärte Wirtschaftsminister Sven Schulze.

Die Bewältigung des Strukturwandels in den Kohleregionen gehörte zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben des Landes, sagte der CDU-Politiker. «Dabei geht es darum, tragfähige wirtschaftliche Strukturen aufzubauen und den Menschen in der Region eine verlässliche Perspektive zu bieten.»

Mit dem Geld soll unter anderem die Gleisinfrastruktur gesichert und ertüchtigt werden, hieß es. Außerdem sollen neue Fläche erschlossen und neue Stellen geschaffen werden. Derzeit arbeiten den Angaben nach knapp 50 Menschen bei der Infra-Zeitz Servicegesellschaft, um den Park zu bewirtschaften. Das Areal des Parks im Burgenlandkreis ist demnach rund 232 Hektar groß. Angesiedelt haben sich dort mehr als 50 Unternehmen aus dem In- und Ausland. Insgesamt beschäftigen sie rund 1.000 Menschen, wie es hieß.

Darmstadt (dpa) *09:47 Uhr – Merck setzt auf Milliarden-Deal für Wachstumsschub

Der Darmstädter Merck-Konzern wird nach der Milliarden-Übernahme des US-Krebsspezialisten Springworks Therapeutics zuversichtlicher für sein Pharmageschäft. Mit einem Fokus auf die Behandlung seltener Erkrankungen wolle Merck sein Wachstum beschleunigen, teilte der Dax-Konzern bei seinem Kapitalmarkttag mit. Dabei setzt Merck auf Therapien von Springworks gegen seltene Tumore; erst im Juli hatten die Darmstädter die Firma für rund drei Milliarden Euro übernommen – der größte Zukauf im Pharmageschäft seit fast 20 Jahren.

Das Unternehmen erhöhte seine mittelfristige Prognose für die Pharmasparte und rechnet nun mit einem jährlichen Umsatzwachstum aus eigener Kraft im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Zuvor hatte Merck ein leichtes Wachstum erwartet.

Das neue Portfolio für seltene Erkrankungen soll gemeinsam mit Lösungen für die Arzneientwicklung und dem Halbleitergeschäft für die Elektronikindustrie bis zu 80 Prozent des künftigen Wachstums beisteuern, erläuterte Merck. Mit seinen Halbleiterlösungen will der Konzern vom Boom um leistungsfähige Chips rund um Künstliche Intelligenz profitieren.

Zudem peilt der Familienkonzern im operativen Geschäft insgesamt eine höhere Profitabilität an. Merck setze klar auf Wachstum, sagte die scheidende Konzernchefin Belen Garijo, die im Mai 2026 das Ruder an Kai Beckmann übergibt, den Chef der Elektroniksparte.

Die Spanierin steuerte Merck durch die Corona-Pandemie und brachte mehrere Übernahmen und Verkäufe auf den Weg. Das selbst gesteckte Umsatzziel von 25 Milliarden Euro bis 2025 liegt aber außer Reichweite. Im vergangenen Jahr erzielte Merck einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro. Für 2025 hat das Unternehmen seine Prognose gesenkt und peilt weiter 20,5 bis 21,7 Milliarden Euro Umsatz an, wie Merck bestätigte.

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