Newsticker Oktober: Aktuelles aus der Prozessindustrie

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10.10.2025

Ludwigshafen (dpa) *13:45 Uhr – BASF verkauft Lacke-Sparte an US-Finanzinvestor Carlyle

Der Chemiekonzern BASF hat einen Käufer für sein Lacke-Geschäft gefunden. Der Dax-Konzern einigte sich laut einer Mitteilung mit dem US-Finanzinvestor Carlyle. Für die sogenannte Coatings-Sparte werde dabei ein Unternehmenswert von 7,7 Milliarden Euro angesetzt.

Der Verkauf soll im zweiten Quartal des kommenden Jahres abgeschlossen sein und spült BASF vor Steuern 5,8 Milliarden Euro in die Kasse. 40 Prozent an der Sparte wird BASF weiterhin halten. Der geplante Verkauf ist ein weiterer Schritt bei dem von BASF-Chef Markus Kamieth geplanten Umbau des Chemie-Riesen, der schon länger unter einer allgemeinen Branchenflaute leidet.

Wichtige Kunden der Lacke-Sparte kommen etwa aus der deutschen Autobranche, die auch wegen der Konkurrenz aus China und des Verschlafens des E-Autobooms in Teilen der Welt mit Problemen ringt. Laut BASF-Angaben erzielt die Lack-Sparte mit 10.300 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 3,8 Milliarden Euro.

Halle (dpa/sa) *11:00 Uhr – Biodieselproduktion in Sachsen-Anhalt legt um 3,6 Prozent zu

In Sachsen-Anhalt ist die Produktion von Biodiesel im vergangenen Jahr gestiegen. 2024 stellten die Hersteller im Land rund 695.700 Tonnen des Biokraftstoffs her und damit 3,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte. 2023 waren es demnach 671.263 Tonnen gewesen.

Im langfristigen Vergleich zeigt sich ein deutlicher Zuwachs: Seit 2014 nahm die Biodieselproduktion in Sachsen-Anhalt um gut ein Drittel zu - von rund 516.700 Tonnen auf knapp 696.000 Tonnen.

Zu den größten Biodieselproduzenten in Sachsen-Anhalt gehört Verbio. Der Biokraftstoffhersteller betreibt im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen eine große Anlage. Verbio hatte jüngst rote Zahlen gemeldet: Rückläufige Preise und gesunkene Gewinnspannen bei Bioethanol und Biomethan führten im vergangenen Geschäftsjahr zu einem Verlust von 137,9 Millionen Euro nach einem Gewinn von 20,1 Millionen Euro im Vorjahr.

Trotz der schwachen Marktphase konnte Verbio die Produktion auf Rekordwerte von über 1,2 Millionen Tonnen Biodiesel und Bioethanol steigern. Für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 rechnet der Konzern mit einer deutlichen Erholung. In Bitterfeld entsteht zudem eine neue Anlage zur Herstellung biobasierter Chemikalien aus Biodiesel, die ab 2026 jährlich rund 60.000 Tonnen erneuerbare Produkte für die chemische Industrie liefern soll.

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