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Biopharmazeutika Merck und Samsung Biologics wollen Allianz ausbauen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Merck beabsichtigt die strategische Allianz mit Samsung Biologics auszubauen, um die Herstellung von Biopharmazeutika und die Prozessentwicklung für Biologika voranzutreiben. Vor allem kleine Biotech-Start-ups mit Fokus auf die Entwicklung neuartiger Arzneimittel, für die Samsung Biologics als Lohnhersteller tätig ist, sollen von der Zusammenarbeit profitieren.

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„Unsere Prozess-Entwicklungsexpertise und Mobius, unser breit gefächertes Portfolio an sterilen Produkten zum Einmalgebrauch, werden Innovationen schneller für Patienten verfügbar machen“, sagt Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Life Science.
„Unsere Prozess-Entwicklungsexpertise und Mobius, unser breit gefächertes Portfolio an sterilen Produkten zum Einmalgebrauch, werden Innovationen schneller für Patienten verfügbar machen“, sagt Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Life Science.
(Bild: PRNewsFoto/Merck)

Darmstadt – Im Rahmen der Vereinbarung wird Merck dem koreanischen Unternehmen Samsung Biologics neben seinen Mobius-Einwegsystemen auch Zelllinien, Zellkulturmedien, die Chromatografie und technische Schulungen bereitstellen. Die Allianz ist die Erweiterung einer 2014 unterzeichneten Absichtserklärung über eine langfristige Liefervereinbarung, gemäß derer Merck Ausgangsmaterialien für die biotechnologische Herstellung bereitstellen würde. Die Anlagen von Samsung Biologics verfügen über eine Kapazität von 30.000 l und 152.000 l.

Das Portfolio der Mobius-Einwegsysteme von Merck bietet beim Scale-up größere Flexibilität und Kontinuität, wodurch der Schulungsbedarf beim Fachpersonal reduziert wird. In den M-Lab-Kooperationszentren von Merck arbeiten Wissenschaftler und Ingenieure des Unternehmens Hand in Hand mit Kunden in einer kooperativen Innovationsumgebung an der Lösung ihrer größten Herausforderungen bei der Biopharmazeutikaherstellung und tragen zur beschleunigten Entwicklung neuer Therapien bei. Merck verfügt weltweit über neun M-Lab-Kooperationszentren, darunter je eines in den USA und Korea.

Im wachsenden Markt für Biopharmazeutika setzen Hersteller immer mehr auf End-to-End-Lösungen – von der Prozessentwicklung über den Scale-up bis hin zur Herstellung für den präklinischen, klinischen und kommerziellen Bereich – da sie Kosten senken, aber gleichzeitig Qualität und Effizienz erhöhen wollen. Gleichzeitig bieten Einwegausrüstung und -systeme zahlreiche Vorteile gegenüber konventionellen Systemen aus Edelstahl und gewinnen dadurch zunehmend an Popularität. So können Einwegsysteme die Erfolgsraten bei der Herstellung von Chargen steigern, das Risiko von Kreuzkontaminationen mindern, Wasserbedarf und Abwasservolumen verringern sowie die Projektdauer und -kosten reduzieren.

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