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Am zweiten und dritten Tag wurde die Umlaufspülung fortgesetzt. Die Spülmedien wurden fortwährend überwacht, um die Endzeitpunkte der einzelnen Behandlungsschritte zu identifizieren. Es erfolgten mehrere Zwischenspülungen mit Wasser und die Neutralisation der Abwässer sowie deren Beseitigung in den Schmutzwasserkanal.
Am dritten Tag erfolgte nach dem letzten Desinfektionsschritt eine Sprühreinigung mit Desinfektion der oberen Kammern und ein Endausspritzen der Anlage. Danach begann der Rückbau der Baustelle, sodass die Dienstleistung am 3. August beendet werden konnte.
Wie geht es weiter?
Nach der Beendigung weiterer Arbeiten, wie einem Getriebe- und Klappenwechsel, erfolgte das Kaltfahren und die Wiederinbetriebnahme der Anlage, sodass der Stillstand pünktlich zu Beginn der KW 32 beendet war.
Beide Kühltürme wurden über einen Zeitraum von etwa acht Stunden im Umlauf entblockt und anschließend sieben Stunden von Biofilmen gereinigt und desinfiziert. Um den Erfolg einer solchen Entblockungsmaßnahme zu quantifizieren, werden im Regelfall die Temperaturen der Medienströme und der Wasserdurchsatz betrachtet. Allerdings schwankt im vorliegenden Fall das Temperaturprofil derart stark mit der Jahreszeit und der Anlagenauslastung, dass praktisch nie exakt vergleichbare Betriebszustände vorliegen.
Der Wasserdurchsatz allerdings hat sich durch die Maßnahme derart gesteigert, dass der zuvor dringend benötigte Wasserbypass am Verdunstungskühler wieder geschlossen werden konnte – mithin wurde der Wirkungsgrad rechtzeitig wieder in den „grünen Bereich“ korrigiert. Für den Betreiber ist die Entblockung ein nachhaltiger Erfolg.
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