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Studie: Digitalisierung

Digitalisierung und die Pharmaindustrie – gut Ding will Weile haben

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Zwei Drittel der Befragten sind der Meinung, dass sie innerhalb der nächsten drei Jahre von digitalen Innovationen in ihrem Arbeitsalltag beeinflusst sein werden. Diese Entwicklung gilt besonders für das deutlich ausbaufähige Supply Chain Management. Durch die Nutzung digitaler Tools wird es dann möglich sein, fehlerfreie und flexible Lieferantenmodelle zu entwickeln und zu implementieren. Die Entwicklung neuer, moderner Geschäftsmodelle und strategischer Allianzen, die aktive Förderung von Innovationsprozessen sowie die Konzeption und Umsetzung schlanker und flexibler Strukturen sind die wichtigsten digitalen Ziele für Pharmaunternehmen im Allgemeinen. Der Weg dorthin ist jedoch von diversen Herausforderungen geprägt.

Digitalisierung: das sind die Herausforderungen für Pharmaunternehmen

Als zentrale Herausforderung im Transformationsprozess identifiziert die Studie mit 76 Prozent den Mangel an digitalen Talenten. Die Pharmaindustrie benötigt dringend Mitarbeiter mit umfassenden IT-Kenntnissen, Kreativität und einer Affinität zu neuen Technologien sowie einem stark ausgeprägten innovativen Denken. Dabei ist die professionelle Personalentwicklung mit umfangreichen Schulungsprogrammen und der Förderung von Wissensaustausch ein entscheidender Erfolgsfaktor.

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Auch die zum Teil veralteten Geschäftsprozesse und -modelle müssen entsprechend in schlanke und flexiblere Strukturen überführt werden. Datenschutz und die Sicherung von Kundendaten ist dabei nur ein wichtiger Punkt. Die Herausforderung für erfolgreiche IT-Architekturen ist einerseits sie flexibel und agil zu gestalten, um schnell auf Marktveränderungen und Innovationen reagieren zu können (Fast IT). Anderseits muss die Stabilität des traditionellen IT-Managements sichergestellt sein (Core IT).

Befragt wurden 106 Branchenexperten zu ihren Erfahrungen und Erwartungen an die Digitalisierung der Pharmaindustrie. 42 Prozent der weltweiten Teilnehmer sind bei Unternehmen mit einem Umsatz von über 20 Milliarden Euro beschäftigt. Die gesamten Studienergebnisse können unter diesem Link aufgerufen werden.

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