Newsticker Oktober: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Chemiepräsident Steilemann mahnt zur Eile bei Energiepreisbremsen

< zurück

Seite: 18/21

Anbieter zum Thema

07.10.2022

Schwechat (dpa) *11:28 Uhr – Österreichs einzige Raffinerie nach Unfall wieder in Betrieb

Nach monatelangem Ausfall ist Österreichs einzige Ölraffinerie wieder in Vollbetrieb. Anfang Juni war die Anlage in Schwechat bei Wien während Wartungsarbeiten beschädigt worden. Nach aufwendigen Reparaturen wurde der Betrieb in den vergangenen Wochen schrittweise hochgefahren, wie der teilstaatliche Energiekonzern OMV am Freitag mitteilte.

Um die Versorgung mit Treibstoffen während des langen Stillstands in Schwechat sicherzustellen, stellten Österreich, Ungarn und die Slowakei ihre staatliche Reserven zur Verfügung.

Nach der Beschädigung von Ostsee-Gaspipelines durch Explosionen vorige Woche tauchten in österreichischen Medien Berichte auf, wonach auch die Raffinerie Schwechat Ziel eines Sabotageangriffs gewesen sein könnte. Die OMV hat jedoch betont, dass es dazu weder Hinweise noch Ermittlungen des Staatsschutzes gebe.

Karlsruhe/Arlington (dpa) *08:22 Uhr – EnBW kauft noch mehr Flüssiggas aus den USA

Der Energieversorger EnBW hat seine geplanten Flüssiggas-Käufe aus den USA aufgestockt. Das Unternehmen habe die bereits im Juni dieses Jahres verkündete Abnahmemenge vom Unternehmen Venture Global LNG aus Arlington im US-Bundesstaat Virginia um 0,5 Millionen Tonnen pro Jahr erhöht, teilten beide Unternehmen am Donnerstag mit. Damit bezieht EnBW von dem US-Unternehmen ab 2026 jährlich zwei Millionen Tonnen LNG pro Jahr. Die Lieferverträge haben eine Laufzeit von 20 Jahren.

Mainz/Melbourne (dpa) *01:30 Uhr – Biontech expandiert nach Australien

Nach dem Erfolg mit seinem Corona-Impfstoff baut das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech seine internationale Präsenz mit der Errichtung eines Forschungszentrums und einer Produktionsstätte in Australien weiter aus. Einer der Schwerpunkte soll die Suche nach Krebstherapien sein. Biontech vereinbarte am Freitag mit dem australischen Bundesstaat Victoria eine strategische Zusammenarbeit, um an der Erforschung und Entwicklung potenzieller mRNA-basierter Impfstoffe und Therapien zusammenzuarbeiten, wie das Unternehmen mitteilte. Die mRNA-Technologie wurde bereits beim Corona-Impfstoff von Biontech erfolgreich eingesetzt. Das gemeinsam betriebene Forschungszentrum soll in Melbourne entstehen. Es soll die Wissenschaftler vor allem bei der Umsetzung ihrer Forschungsprojekte in die klinische Entwicklung unterstützen.

(ID:48632046)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung