Bei einer Kontrolle des Trinkwassers im Wasserwerk Eggesin (Landkreis Vorpommern-Greifswald) sind mikrobiologische Verunreinigungen mit Enterokokken, einer Bakterienart, festgestellt worden. Ein Labor hat diesen Befund dem Gesundheitsamt des Landkreises sowie der Gesellschaft für Kommunale Umweltdienste mbH (GKU) gemeldet. Das teilte der Landkreis Vorpommern-Greifswald mit. Die GKU ist als Trinkwasserversorger für diese Untersuchungen turnusmäßig verantwortlich. Im Rahmen einer derartigen Kontrolle seien an einer Probe-Entnahmestelle Grenzwertüberschreitungen nachgewiesen worden, hieß es. Deshalb habe das Gesundheitsamt eine Abkochanordnung für das Trinkwasser erlassen.
Betroffen sind nach Angaben des Landkreises etwa 14.000 Einwohnerinnen und Einwohner in der Stadt Seebad Ueckermünde (ohne Berndshof und Bellin) sowie den Gemeinden Eggesin, Hoppenwalde, Karpin, Liepgarten, Torgelow-Holländerei (ohne Herrnkamp), Rochow und Zarowmühl. Die Ursache für die Verunreinigung sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bekannt. Das Gesundheitsamt des Landkreises stehe in ständigem Austausch mit dem Trinkwasserversorger. Die GKU informiere die betroffenen Bürgerinnen und Bürger.
Darmstadt (dpa) - *15:40 Uhr – Merck investiert in neues Prüfzentrum für Europa
Der Pharma- und Technologiekonzern Merck hat an seinem Hauptsitz Darmstadt ein neues Prüfzentrum für die Freigabe von Arzneimitteln eröffnet. Die Investition beziffert das Unternehmen auf 25 Millionen Euro. In der Einrichtung sollen Wirkstoffe und Medikamente von Herstellern aus ganz Europa vor der Markteinführung auf Qualität und Sicherheit geprüft werden. Es entstehen rund 30 neue Arbeitsplätze. Hinzu kommen laut Merck Stabilitätsstudien, die zeigen, wie lange ein Medikament unter verschiedenen Lagerbedingungen sicher und wirksam bleibt. Solche Prüfungen seien zum Schutz der Patienten gesetzlich vorgeschrieben. Die Entscheidung über die Zulassung der geprüften Medikamente treffen die zuständigen Aufsichtsbehörden.
Nach Angaben von Merck ist das Zentrum Teil des weltweiten Netzes von Prüfstandorten im Life-Science-Geschäft. Hessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels (SPD) sprach bei der Eröffnung des neuen Zentrums von einem starken Bekenntnis zum Standort Hessen.
Berlin (ots) - *12:04 Uhr – Pharma zählt zu den Top-3 Arbeitgeberbranchen
Aktuelle Umfragedaten zeichnen ein positives Bild der Pharma-Branche als Arbeitgeber, vor allem in den Bereichen Stabilität, Zukunftsaussichten und Forschungsnähe. Eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag von Pharma Deutschland zeigt: 75,5 Prozent der Befragten sehen die Pharma-Branche als attraktiven Arbeitgeber. Besonders hoch ist die Zustimmung in der Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen.
Auch unter Studierenden bestätigt sich die Attraktivität der Branche: Eine von Pharma Deutschland in Auftrag gegebene Befragung im Wintersemester 2025/26 an zehn deutschen Hochschulen ergab, dass 54 Prozent einen Berufseinstieg in der Pharma-Branche als attraktiv einschätzen. Die befragten Studierenden stammen aus den Fachbereichen Pharmazie, MINT, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Unter den Pharmaziestudierenden ist die Branche deutlich die erste Wahl - 71 Prozent nennen sie als bevorzugten Arbeitgeber. In anderen pharmarelevanten Fachrichtungen liegt sie in den Top drei.
Die Branche überzeugt mit rationalen Fakten, so nennt über die Hälfte der Befragten finanzielle Sicherheit und Jobstabilität als Vorteile, jeweils über 40 Prozent sehen zudem gute Karriereperspektiven und ein forschungsnahes Arbeitsumfeld. Außerdem wurde deutlich, dass Umwelt- und Sozialverantwortung eine zentrale Rolle für die Arbeitgeberwahl spielen: 76 Prozent gaben an, Engagement im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit für die zukünftige Arbeitgeberwahl eher wichtig bis sehr wichtig einzuschätzen.
Stand: 08.12.2025
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«Die Pharma-Branche bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten für ein breites Spektrum an Qualifikationen - ein Potenzial, das insbesondere gegenüber jüngeren Zielgruppen noch stärker kommuniziert werden kann», sagt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin Pharma Deutschland. Die Pharmabranche gehört mit rund 133.000 Beschäftigten zu den tragenden Säulen der deutschen Wirtschaft. Entsprechend vielfältig sind die Einstiegsmöglichkeiten. Zu den typischen Studiengängen zählen Pharmazie, Pharmatechnik und Pharmazeutische Chemie. Darüber hinaus bieten auch angrenzende Fachrichtungen wie Biochemie, Biologie oder Medizin gute Voraussetzungen für eine Karriere in der Industrie.