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PROCESS: Welche Ziele haben Sie sich für die nächsten drei bis fünf Jahre gesteckt?
Dr. Hilken: Für den Substanzerhalt benötigen wir jährliche Investitionen von etwa 500 Millionen Euro. Diese haben wir in diesem Jahr erreicht. Während in den vergangenen 10 bis 15 Jahren eher eine Absiedlungsthematik vorherrschte, haben wir diesen Trend umgekehrt und in 2012 werden wir diese Zahlen aller Voraussicht nach sicher überbieten. Es sind auch nicht immer Neuansiedlungen, die den Erfolg ausmachen, sondern durchaus auch Erweiterungen von Anlagen, wie etwa der Ausbau der Uerdinger Polycarbonat-Anlage auf 400 KT. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in drei bis fünf Jahren den Grundstein für die Realisierung weiterer bedeutender Investitionen gelegt haben werden.
PROCESS: Was treibt den Menschen Günther Hilken in seinem beruflichen Alltag an?
Dr. Hilken: Nun, ich komme aus dieser Gegend, bin Rheinländer und Leverkusener. Ich habe in meinen Berufsjahren die Entwicklungen in Nordamerika und sehr intensiv in den letzten Jahren in Asien begleitet und möchte ein bisschen von dem Optimismus, den man dort verspürt, wenn man an Aufgaben herangeht, an den Rhein bringen. Unsere Basis ist verdammt solide. Da müssen wir unbedingt was daraus machen.
PROCESS: Herr Dr. Hilken, danke für das Gespräch.
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