Dekarbonisierung der Pharmaproduktion
Mit regionaler Biomethan-Versorgung zur Klimaneutralität

Ein Gastbeitrag von Gabriel Fischer, Team Lead EHS & Environment Sustainability/Energy & Management Systems bei Vetter 4 min Lesedauer

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Die Pharmaproduktion benötigt große Energiemengen. Eine Alternative zum oft genutzten Erdgas ist dabei Biomethan. Dieses verursacht weniger CO2-Emissionen und bestehende Gassysteme der Produktion können weiterhin genutzt werden. Ab 2027 wird Vetter einen Großteil seines Gasbedarfs von einem regionalen Biomethan-Hersteller beziehen.

Neben Biomethan betreibt Vetter an den meisten Standorten große PV-Anlagen. Hier wurde zu Gunsten der Energieproduktion eine Parkfläche rückgebaut.(Bild:  Vetter Pharma)
Neben Biomethan betreibt Vetter an den meisten Standorten große PV-Anlagen. Hier wurde zu Gunsten der Energieproduktion eine Parkfläche rückgebaut.
(Bild: Vetter Pharma)

Hohe Energieanforderungen gehören zur Realität in der pharmazeutischen Industrie: Wer stabile Bedingungen in Reinräumen bereitstellen muss, kann nicht einfach die Temperatur etwas herunterregeln oder die Wassermenge reduzieren. Gleichzeitig stehen Pharmaunternehmen vor der Aufgabe, ihre Treibhausgasemissionen zu senken. Vor diesem Hintergrund setzt Vetter zunehmend auf Biomethan als Bestandteil seiner Energieversorgung.

Eine stabile und zuverlässige Energieversorgung schafft die Grundlage für einen sicheren Produktionsbetrieb nach cGMP-Standards. Deshalb ist sie seit Langem ein zentraler Baustein der Unternehmensstrategie. Neben wirtschaftlichen Aspekten wie langfristig planbaren Energiekosten bestimmen heute vor allem Klimaziele sowie die Anforderungen an Versorgungssicherheit die Energieplanung. Mit Energielieferanten schließt das Unternehmen deshalb beispielsweise mehrjährige Lieferverträge ab.