Dezentrale Automatisierung Neuer IO-Link-Master beherrscht raue Umgebungen und komplexe Architekturen

Quelle: Pressemitteilung ifm Electronic 2 min Lesedauer

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Kondensat, Vibrationen und heterogene Feldbus-Landschaften stellen IO-Link-Infrastrukturen in der Prozess- und Fertigungsindustrie täglich vor Belastungsproben. Am Beispiel des neuen ifm AL1602 zeigt sich, wie Multiprotokoll-Fähigkeit, hohe Schutzart und gemeinsames Massekonzept den Engineering-Aufwand messbar senken.

ifm hebt die IO-Link-Integration mit dem schwarzen IO-Link Master AL1602 auf ein neues Level. (Bild:  ifm)
ifm hebt die IO-Link-Integration mit dem schwarzen IO-Link Master AL1602 auf ein neues Level.
(Bild: ifm)

Unternehmen stehen vor der großen Herausforderung, eine zuverlässige Kommunikation in ihren Anlagen zu gewährleisten. In den vergangenen Jahren hat sich IO-Link verstärkt als industrielle Kommunikationslösung durchgesetzt, um gleichzeitig mehrere Prozesswerte und Parameter aus einem Gerät über eine ungeschirmte Standardleitung zu übertragen. Dabei spielen nicht nur die in den Anlagen verbauten IO-Link-fähigen Sensoren und Aktoren eine Rolle, das Herzstück der Infrastruktur ist auf den ersten Blick meist verborgen: Der IO-Link Master ist die zentrale Schnittstelle zwischen der Steuerung und den Sensoren im Feld. Mit der neuen Generation seines IO-Link-Masters AL1602 der AutomationLine hebt das Automatisierungsunternehmen ifm die IO-Link-Integration nun auf ein neues Leistungsniveau.

Neue Generation dezentraler Automatisierung

Der IO-Link Master AL1602 steht mit seinem schwarzen glasfaserverstärkten Obergehäuse für eine neue Generation dezentraler Automatisierungslösungen. Der Master mit Multiprotokoll-Schnittstelle bietet acht IO-Link-Ports (Class A/B) mit insgesamt 16 flexibel nutzbaren Ein- und Ausgängen. Mit einer Stromtragfähigkeit von bis zu 2 A pro Ausgang ist er besonders für leistungsstarke Aktuatoren wie jene in der Logistikbranche geeignet. Das Gehäuse und die voll umschäumte Leiterplatte sorgen für hohe Widerstandsfähigkeit, weder Kondensat noch Vibrationen sind damit ein Problem für den AL1602.

Mit seiner IP67-Schutzart und einem Temperaturbereich von -40 bis 70°C ist das Gerät selbst für den Einsatz in rauen Industrieumgebungen geeignet. Die neuen Kunststoffports bieten höhere Anzugskräfte als die bisherigen Metallports der AL14-Serie. Das gemeinsame Massekonzept ermöglicht eine einfache und flexible Portkonfiguration, was einen kompakten und kosteneffizienten Gerätebetrieb ermöglicht. Die integrierte Daisy-Chain-Funktion erlaubt die einfache Spannungsversorgung mehrerer IO-Link-Master und reduziert damit den Verkabelungsaufwand deutlich.

Integrierte Multiprotokoll-Schnittstelle

Für die Praxis relevant ist die integrierte Multiprotokoll-Schnittstelle, über die sich der IO-Link-Master problemlos in unterschiedliche Feldbus-Architekturen integrieren lässt. Zu Beginn stehen Profinet und EtherNet/IP zur Verfügung. Die Schnittstelle unterstützt die häufig von der Industrie geforderte Standardisierung im Maschinen- und Anlagenbau, reduziert die Variantenvielfalt und senkt nachhaltig den Engineering-Aufwand. Der neue AL1602, der bereits lieferbar ist, lässt sich nahtlos mit dem Ein-/Ausgangsmodul AL2821 kombinieren, um etwa eine IO-Link-Erweiterung zu realisieren.

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