Abtrennverfahren von Kohlendioxid mithilfe einer Membran (Wiley VCH)
Kohlendioxid als Rohstoff

Forscher entwickeln Polymer-Membran für die Abtrennung von CO2

Damit weniger Kohlendioxid in die Umwelt gelangt, soll das Gas als Rohstoff wiederverwendet werden. Erster Schritt ist eine effektive Abtrennung des CO2 aus der Abluft von Industrieanlagen. Vielversprechend scheinen dafür Membranverfahren zu sein. In China wurde jetzt ein Ansatz für eine neuartige Membran entwickelt, die auf einer Matrix aus Schichtmineralen und Polymeren basiert. Die Hohlräume zwischen den mineralischen Schichten dienen dabei als selektive Transportkanäle für CO2.

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Dr. Markus Raab, Mitglied der Geschäftsleitung, Linde Engineering Division: „Linde fördert auch Projekte der Grundlagenforschung, etwa zur direkten biogenen Wasserstofferzeugung durch Algen, die eine Erschließung weiterer Pfade zu einer nachhaltigen Energieversorgung erwarten lassen.“ (Archiv: Vogel Business Media)
Engineering

Linde stellt Energie in den Mittelpunkt des Achema-Standes

Im Fokus des 500 Quadratmeter großen Linde-Standes stehen Olefin-, Luftzerlegungs-, Wasserstoff- und Synthesegas- sowie Erdgasverflüssigungsanlagen, Adsorptionsanlagen und CO2-Anlagen. Linde KCA hat seine neuesten Entwicklungen zum Thema Biotechnologieanlagen und die dazugehörigen Anlagenkomponenten dabei. Dr. Markus Raab, Mitglied der Geschäftsleitung der Linde Engineering Division, erläutert, welche Technologien zur Verarbeitung biogener Rohstoffe Linde sonst noch auf Lager hat.

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Auswahl an verschiedenen Katalysatoren aus Likat-Laboren (Nordlicht Likat)
Katalyse im Labor

Chemiker vereinfachen Amin-Synthese

Wenn neben der gewünschten Substanz nur Wasser als Abfallprodukt anfällt und die Ausgangssubstanzen aus erneuerbaren Rohstoffen stammen, ist das eine chemische Reaktion im Sinne der Nachhaltigkeit. Chemiker am Leibniz-Institut für Katalyse (Likat) in Rostock haben ein solches Verfahren nun für die Synthese von Aminen entwickelt.

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Dr. Falk Schulze-Küppers mit der neuen Gastrennmembran an deren Oberflächend die Katalysator-Schichten aufgebracht sind. (Forschungszentrum Jülich / T. Schlößer)
Synthetische Kraftstoffe

Bringt der 3D-Druck den Durchbruch für Synthetische Kraftstoffe aus CO2?

Bringt die Co-Elektrolyse synthetische Kraftstoffe und Chemikalien auf CO2- und Wasserbasis? An dieser Vision arbeitet das Projekt Prometheus des Forschungszentrum Jülich mit WZR Ceramic Solutions sowie der Aristoteles-Universität Thessaloniki und dem Mineralölunternehmen Hellenic Petroleum. Jetzt wollen die Forscher mittels 3D-Druck einen Membranreaktor für die Herstellung synthetischer Kraftstoffe mit extradünnen Zellen entwickelt haben, der deutlich effizienter und günstiger sein als bisherige Anlagen sein soll.

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