Eintank-Schichtspeicher haben das Potenzial, die Kapitalkosten im zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zu momentan auf dem Markt verfügbaren Systemen zu senken. (DLR (CC-BY 3.0))
Wärmespeicher

Baubeginn für ersten Flüssigsalzspeicher mit einem Tank

Hochtemperatur-Wärmespeicher sorgen dafür, dass Kraftwerke flexibler arbeiten und industrielle Prozesswärme zwischengespeichert werden kann. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben deshalb einen Wärmespeicher für Temperaturen bis 560 °C entwickelt, der die Wärme in geschmolzenem Salz speichert. Anfang Juli 2016 begann der Aufbau der Testanlage.

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Kohlendioxid als neuer Rohstoff: In dieser Produktionsanlage in Dormagen baut Covestro jetzt 20 Prozent CO2 in eine wichtige Schaumstoff-Komponente ein. (Covestro)
CO2 als Rohstoff

Chemie aus dem Schornstein: Kommt jetzt die stoffliche Nutzung von CO2?

CO2 hat ein schlechtes Image. Aber lässt sich das unerwünschte Abgas auch als Rohstoff nutzen? Keine leichte Aufgabe, doch Forscher aus aller Welt arbeiten emsig an der stofflichen Nutzung des Klimakillers. Wer jetzt glaubt, dass es dabei bei Gedankenspielen im Elfenbeinturm oder Kleinstversuchen im Kellerlabor bleibt, irrt sich gewaltig. Schon jetzt läuft die erste Anlage im Industriemaßstab an…

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Die Segel seien auf Wachstumskurs gesetzt, so BASF-Chef Martin Brudermüller bei der Präsentation der Unternehmensstrategie. Dabei will der Konzern vor allem nachhaltiger, digitaler und profitabler wachsen. (BASF )
Unternehmensausrichtung

BASF präsentiert neue Strategie und setzt auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Der Chemieriese BASF verkündet seine neue, im Mai bereits angekündigte Strategie: Der Konzern setzt auf organisches Wachstum mit einer neuen Segmentstruktur und schlankeren Strukturen – wobei die Geschäftseinheiten mehr Entscheidungsfreiheit bekommen sollen. Bis 2022 will das Unternehmen Prozesse in mehr als 350 Anlagen weltweit digitalisieren und dabei kräftig wachsen. Dazu wollen die Ludwigshafener die Ausgaben für Operational Excellence auf 400 Millionen Euro jährlich erhöhen. Das Wachstum bis 2030 soll vollständig CO2-neutral erfolgen und das Chemcycling-Projekt vorangetrieben werden.

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Kartoffelchips verlieren in einem Trockenraum voll von überhitztem Dampf ihre Feuchte. (Bild: Fotolia, [M]-Anetzberger)
Heißdampftrockner

Heißdampf anstatt heißer Luft

90 Prozent der Energie, die für die Herstellung von Lebensmitteln drauf geht, fließt in die Trocknung. Für Forscher des Fraunhofer-Instituts Grund genug, eine Verfahren zu entwickeln, das energieeffizienter als herkömmliche Heißluft-Trockner arbeitet und Lebensmittel schneller trocknet. Ihre Lösung lautet: Überhitzter Dampf.

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Anlagenbau-Großprojekte in China 2016 (Quelle: Groab.net) (Bild: BASF; © Utir/Fotolia.com)
Industrie 4.0/Chemieindustrie in China

Neue Wege im fernen Osten: Das hat die neue Linie Chinas für die Chemie in Petto

China drückt aufs Tempo: Bis 2025 will das Reich der Mitte in puncto Innovation, Nachhaltigkeit und Vernetzung ganz vorne mitspielen –  Der ambitionierte Plan wird besonders für Chemie- und Petrochemie- Firmen zur Herausforderung. Welche Antworten hat das Konzept „Made in China 2025“ für die Branche am Scheideweg? Und wie machen Sie ihr Unternehmen fit für die Zukunft?

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Abtrennverfahren von Kohlendioxid mithilfe einer Membran (Wiley VCH)
Kohlendioxid als Rohstoff

Forscher entwickeln Polymer-Membran für die Abtrennung von CO2

Damit weniger Kohlendioxid in die Umwelt gelangt, soll das Gas als Rohstoff wiederverwendet werden. Erster Schritt ist eine effektive Abtrennung des CO2 aus der Abluft von Industrieanlagen. Vielversprechend scheinen dafür Membranverfahren zu sein. In China wurde jetzt ein Ansatz für eine neuartige Membran entwickelt, die auf einer Matrix aus Schichtmineralen und Polymeren basiert. Die Hohlräume zwischen den mineralischen Schichten dienen dabei als selektive Transportkanäle für CO2.

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