Im Trendbericht Chemieanlagenbau im Vorfeld der Achema 2018 geht es um die wachsenden Herausforderungen in einem wachsenden Markt. (©Blickfang - stock.adobe.com)
Achema-Trendbericht: Chemieanlagenbau

Steigender Bedarf an Chemieprodukten lässt Chemieanlagenbau boomen

Chemieanlagen sind gefragt: zwischen 2005 und 2015 hat sich das Investitionsvolumen der globalen Chemie fast verdreifacht und liegt inzwischen bei über 200 Milliarden Dollar pro Jahr. Doch während die meisten dieser Anlagen noch relativ konventionell geplant und gebaut werden, schicken sich die Ingenieurabteilungen der Chemie und die EPC-Kontraktoren an, die Engineeringprozesse deutlich zu verändern.

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Auf der Suche nach dem biobasierten heiligen Gral – ist das Ergebnis in Europa das gleiche wie in den USA? (©Uros Petrovic - stock.adobe.com)
Achema-Trendbericht: Bioökonomie

Strategien für biobasierte Produkte in Europa und den USA

Um die Klimaerwärmung zu stoppen, haben viele Regierungen Ziele für den Einsatz biobasierter Energie und Produkte festgelegt. Des Weiteren versuchen die US-Regierung und die EU vorherzusagen, welches die vielversprechendste biobasierte Chemikalie ist. Wie genau der momentane Stand der Forschung ist und warum es biobasierte Chemikalien aktuell so schwer haben, lesen Sie im Trendbericht Bioökonomie zur Achema.

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Trotz weltweit schwieriger Rahmenbedingungen werden Chemieprodukte weltweit stärker nachgefragt. (gemeinfrei)
Halbjahreszahlen

Chemie performt mit Top-Werten

Die Chemie brummt. Das zeigen die aktuellen Konzern-Halbjahresergebnisse von Covestro, Linde, Lonza und Wacker. Trotz Diskussionen um Handelszölle steht die Branche voll im Saft. Die Investitionen in Sachanlagen dürften bei anhaltender Entwicklung weiter steigen.

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Bildergalerien

Derzeit wird der Versuchsstand am ZSW aufgebaut. (Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW))
Power-to-X-Technik

Forscher kombinieren Biomasse-Verbrennung mit Hochtemperatur-Elektrolyse

Die Umwandlung von fluktuierendem Ökostrom in chemische Energieträger oder Rohstoffe ist eine vielversprechende Speichermöglichkeit. Wissenschaftler des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) wollen das Power-to-X-Verfahren jetzt auf zwei Beine stellen: Zu diesem Zweck planen sie, eine Hochtemperatur-Biomasseverbrennung mit einer Hochtemperatur-Elektrolyse zu kombinieren. Ziel ist ein reduzierter Strombedarf bei der Herstellung von erneuerbarem Wasserstoff – dem Ausgangsstoff für alle chemischen Power-to-X-Speichermedien. Insgesamt soll eine Halbierung des Stromeinsatzes möglich sein.

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