(Festo)
Automatisierung

Die Industrie-4.0-Fluencer: So bringt Festo die Produktion von morgen ins Laufen

Der Digital Transformer of the Year kommt aus Esslingen: Festo hält mit Innovationen wie Ventilfunktionen zum Download Branchen, Anlagen und zunehmend auch Daten in Bewegung. Bei Themen wie Künstlicher Intelligenz, Industrie 4.0 oder flexibler Aktorik durch Apps bestimmen die Automatisierungsexperten das Tempo. Und nicht nur das: auch beim Megathema Nachhaltigkeit kann die effiziente Automatisierung zum Schrittmacher werden.

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Bundesforschungsministerin Anja Karliaczek hat Ende September den Prototypen eines Autos vorgestellt, das mit synthetischem Methanol angetrieben werden kann. Grundlage dieses Kraftstoffes ist Grüner Wasserstoff, einer der wichtigsten Grundbausteine für den klimaschonenden Umbau von Schlüsselindustrien in Deutschland und der Welt, und CO2, das aus Industriabgasen entnommen werden kann. (BMBF/Hans-Joachim Rickel)
Carbon2Chem

Klimaneutral ohne E-Motor? Dieses Auto fährt mit Methanol!

Autofahren ohne Emissionen - das versprechen nicht nur batterie-elektrische Antriebe: Auch synthetische Kraftstoffe, hergestellt mittels "grünem" Strom, sollen helfen, das Auto klimaneutral zu machen. Mit dabei: Das Projekt Carbon2Chem, das an der Umwandlung von Industrieabgasen zu Roh- und Brennstoffen arbeitet - und das brachte im September 2021 ein erstes Versuchsfahrzeug auf die Straße.

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Leichter, kleiner, günstiger durch Re-design des Herzstücks von Redox-Flow-Batterien. (Fraunhofer / Piotr Banczerowski)
Joseph-von-Fraunhofer-Preis

Re-design des Herzstücks: Kommt jetzt der Durchbruch für Redox-Flow-Batterien?

Redox-Flow-Batterien eignen sich hervorragend, um große Mengen regenerativer Energien zu speichern. Allerdings waren sie bislang noch zu teuer für den Massenmarkt. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht haben nun das Herz einer Redox-Flow-Batterie – den Stack – vollständig re-designt – und konnten so den Materialeinsatz und die Kosten massiv senken. Dafür erhalten sie den Joseph-von-Fraunhofer-Preis.

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Bildergalerien

Die Partner des BMWi-Projektes entwickeln ein Industrie-fähiges Verfahren, um aus Reststoffen der Apfelsaftherstellung einen natürlichen färbenden Lebensmittelzusatz zu gewinnen (Bild: gemeinfrei)
Natürliche Farbstoffe

Apfelextrakte als färbende Lebensmittelzutat

Wenn aufgeschnittene Äpfel in Kontakt mit Sauerstoff kommen, verfärben sie sich braun. Im Haushalt ist dieser Effekt oft unerwünscht; die Projektpartner von „Appo“ möchten ihn dagegen nutzen: Ziel ist ein Verfahren, um färbende Inhaltsstoffe aus Apfelresten, die z.B. bei der Getränkeherstellung anfallen, als natürlichen Farbstoff in für Lebensmitteln zugänglich zu machen

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Gasnetzbertreiber, Stadtwerke und Energieversorger hoffen, bestehende Netze durch die schrittweise Umstellung aus Wasserstoff klimaneutral zu machen. (Thüga/ESB)
Wasserstoff-Pyrolyse

Elektrolyse ist nicht alles: Stadtwerke wollen (auch) Pyrolyse-Wasserstoff

Die Pyrolyse zählt zu den aussichtsreichen Verfahren für die Erzeugung von Wasserstoff: Indem das leichte Gas aus Erdgas oder Biomethan gewonnen, der Kohlenstoff aber zurückbehalten wird, soll eine vergleichsweise energieeffiziente H2-Wirtschaft möglich werden. Welche Rolle derartige Verfahren für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft spielen kann, untersuchen Forscherinnen und Forscher im Rahmen einer Machbarkeitsstudie. Im Fokus stehen technische, betriebswirtschaftliche aber auch rechtliche Fragen.

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Vor fünf Jahren wurde das Energie-Effizienznetzwerk@Chempark gegründet. (Currenta)
Energieeffizienz

Energie sparen im Verbund: Chempark übertrifft eigene Ziele

Vor rund fünf Jahren hatten sich Bayer, Covestro, Currenta, Ineos in Köln, Kronos Titan, Lanxess und sein Tochterunternehmen Saltigo sowie Nouryon im Energie-Effizienznetzwerk@Chempark zusammengetan und folgten damit der Initiative von Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden. Das Ergebnis der Kooperation: 37.000 Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr konnten dauerhaft eingespart werden.

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